"Temporäre Anpassung"

VW-Aktie gibt nach: "Importgebühr" auf Autos beruhigt Anleger nicht - Investition in Argentinien


VW-Aktie gibt nach: "Importgebühr" auf Autos beruhigt Anleger nicht - Investition in Argentinien

Volkswagen hat eine Reaktion auf die von US-Präsident Donald Trump erlassenen Zölle angekündigt.

Der Autobauer werde eine "Importgebühr" auf Autos einführen, die von den Autozöllen von 25 Prozent betroffen sind. In dem Memo heißt es weiterhin, dass VW die Lieferungen aus Mexiko per Bahn temporär gestoppt habe. Außerdem würden aus Europa per Schiff ankommende Autos an den Häfen zurückgehalten. Der Schritt sein eine temporäre Anpassung.

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Anleger haben sich von diesen Maßnahmen nicht beruhigen lassen. Die Volkswagen-Aktie knickte zum XETRA-Schluss um 4,42 Prozent auf 90,00 Euro ein.

VW investiert 580 Millionen Dollar in Argentinien

Volkswagen investiert ferner 580 Millionen US-Dollar (523 Mio Euro) in Argentinien. Ab 2027 soll dort im Werk Pacheco bei Buenos Aires ein neuer Amarok-Pick-up für Südamerika gebaut werden, kündigte Europa größter Autobauer an. "Mit dieser Investition stärken wir unsere Position in einer strategisch wichtigen Region für die Marke Volkswagen", sagte Markenchef Thomas Schäfer.

Bei dem neuen Modell, das VW ausschließlich in Lateinamerika anbieten will, handelt es sich um eine Weiterentwicklung des ersten VW Amarok, der bereits seit 15 Jahren in Pacheco gebaut wird. In Europa war die erste Generation des Pick-up-Trucks 2020 ausgelaufen, der Nachfolger wurde zusammen mit Ford entwickelt und wird auch dort produziert.

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In Südamerika läuft die Produktion des Ur-Amarok dagegen weiter, bis 2027 der Nachfolger kommt. "Der neue Amarok wird in Südamerika für Südamerika entwickelt, designt und produziert", sagte Schäfer. "Damit orientiert er sich perfekt an den marktspezifischen Bedürfnissen unserer Kundinnen und Kunden."

Dow Jones Newswires / (dpa-AFX)

Bildquellen: Bocman1973 / Shutterstock.com, JuliusKielaitis / Shutterstock.com

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