"Viel Potenzial"

Evonik-Aktie verliert dennoch: RAG-Stiftung plant derzeit nicht Evonik-Beteiligung gezielt zu senken


Evonik-Aktie verliert dennoch: RAG-Stiftung plant derzeit nicht Evonik-Beteiligung gezielt zu senken

Die RAG-Stiftung will ihre Beteiligung am Spezialchemiekonzern Evonik aktuell nicht gezielt verringern.

Die Stiftung glaube, dass Evonik "viel Potenzial hat" und "unterbewertet" sei, sagte Vorstandschef Bernd Tönjes bei der Jahrespressekonferenz und verwies etwa auf die Investitionen des Unternehmens in die Produktion von Lipiden für die Pharmabranche. Es gebe hier keinen finanziellen Druck, schnell zu handeln. "Wir haben keinerlei Eile, hier irgendwelche schnellen Abbaumaßnahmen fortzuführen", so Tönjes. Wandelanleihen auf Evonik-Aktien, die 2024, 2026 und 2029 fällig werden, könnten allerdings dazu führen, dass die Evonik-Beteiligung der Stiftung von zuletzt 54,9 Prozent (per April) im nächsten Jahr in Richtung 50 Prozent fällt und 2026 darunter, so Tönjes.

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Die 2007 gebildete Stiftung kommt mit ihren Erträgen für die Folgekosten des abgewickelten deutschen Steinkohlebergbaus auf, die sich 2022 auf 247 Millionen Euro beliefen. Die Evonik-Beteiligung ist der größte einzelne Vermögenswert der Stiftung. Von den Erträgen des vergangenen Jahres in Höhe von 674 Millionen Euro stammten 307 Millionen Euro aus der Evonik-Dividende.

Im XETRA-Handel verliert die Evonik-Aktie zeitweise 1,27 Prozent auf 18,31 Euro.

DJG/rio/brb

FRANKFURT (Dow Jones)

Bildquellen: Jonathan Weiss / Shutterstock.com

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