Abverkauf

Aktien von TotalEnergies, Shell & Co. unter Druck: Neue Nahost-Hoffnung und sinkende Ölpreise belasten


Aktien von TotalEnergies, Shell & Co. unter Druck: Neue Nahost-Hoffnung und sinkende Ölpreise belasten

Die Hoffnung auf eine Wiederöffnung der Straße von Hormus belastet am Montag die Aktien von Ölkonzernen.

Der Preis für ein Barrel der Öl-Referenzsorte Brent zur Lieferung im Juli sackte zu Wochenbeginn unter die 100-Dollar-Marke. Laut dem Marktbeobachter Stephen Innes macht sich damit auch Hoffnung breit, dass die inflationstreibende Wirkung des Ölpreises nachlässt.

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Öl-Aktien unter Druck

In einem Marktumfeld, das sich weiter erholt zeigte, fielen die europäischen Ölwerte als schwächere Ausnahmen negativ auf. Papiere von TotalEnergies und Eni verloren zuletzt 1,32 Prozent auf 77,61 Euro beziehungsweise 2,17 Prozent auf 22,79 Euro. Shell wurde in Amsterdam zuletzt 1,36 Prozent bei 36,605 Euro niedriger gehandelt, während die Börse in London feiertagsbedingt geschlossen blieb.

Der Sektorindex Stoxx Europe 600 Oil & Gas knüpfte an seine Verluste der vergangenen Tage an. Er war in der Branchenwertung der einzige Verlierer. Anfang Mai hatte der Subindex des marktbreiten Stoxx Europe 600 wegen der Hängepartie in den Iran-Verhandlungen noch ein Rekordhoch markiert.

Fortschritte bei Friedensbemühungen

Für die Entwicklungen maßgeblich ist, dass die USA nach Angaben von Präsident Donald Trump in den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs vor einem Rahmenabkommen mit Teheran stehen. Es sei "weitgehend" ausgehandelt, schrieb der US-Präsident am Wochenende auf der Plattform Truth Social. Trump sprach von geordneten und konstruktiven Verhandlungen, dämpfte aber zunächst noch die Hoffnung auf einen ganz schnellen Durchbruch.

/tih/ag/men

FRANKFURT (dpa-AFX)

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