Arbeitskosten im Euroraum steigen im vierten Quartal kräftig
LUXEMBURG (Dow Jones)--Die Arbeitskosten in der Eurozone sind im vierten Quartal 2022 gegenüber dem Vorjahr um nominal 5,7 (Vorquartal: 3,7) Prozent gestiegen. Dahinter stand ein Anstieg der Lohnkosten um 5,1 (zuvor: 3,0) Prozent und ein Anstieg der Lohnnebenkosten um 7,7 (5,9) Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat auf Basis kalenderbereinigter Daten mitteilte. In der gesamten EU erhöhten sich die Arbeitskosten um 5,8 (4,1) Prozent.
In Deutschland stiegen die Arbeitskosten um 6,3 (2,6) Prozent, in Frankreich um 5,2 (4,2) Prozent und in Italien um 5,5 (0,8) Prozent.
Die höchsten Anstiege der Lohnkosten pro Stunde für die gesamte Wirtschaft gab es in Bulgarien (16,5 Prozent), Litauen (15,7 Prozent) und Ungarn (14,9 Prozent). Vier weitere EU-Mitgliedstaaten verzeichneten einen Anstieg um mehr als 10 Prozent, nämlich Rumänien (11,2 Prozent), Slowenien (10,8 Prozent), Polen (10,2 Prozent) und Estland (10,1 Prozent).
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March 17, 2023 06:00 ET (10:00 GMT)