ARK greift zu

Cathie Wood schlägt zu: Darum setzt ARK jetzt groß auf Meta- und SpaceX-Aktien


Cathie Wood schlägt zu: Darum setzt ARK jetzt groß auf Meta- und SpaceX-Aktien

Während SpaceX operativ ins Straucheln gerät, stockt Cathie Woods Investmentgesellschaft ARK ihre Positionen in Meta und SpaceX über mehrere Fonds hinweg auf.

  • ARK Invest kaufte am 20. Juli Meta- und SpaceX-Aktien über mehrere Fonds
  • SpaceX ringt nach verschobenem Starship-Test mit operativem Gegenwind
  • Meta punktet mit neuem KI-Modell und möglichem Milliardendeal mit Anthropic
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Cathie Woods Investmentgesellschaft ARK Invest hat am Montag ihre Positionen in Meta Platforms und SpaceX über mehrere ihrer Fonds hinweg deutlich aufgestockt - ein Muster, das eher für eine bewusste Umschichtung als für eine Einzelentscheidung spricht. Während SpaceX operativ mit Rückschlägen zu kämpfen hat, liefert Meta gerade die Argumente für die entgegengesetzte Wette.

ARK kauft über mehrere Fonds gleichzeitig zu

Bei Meta griffen gleich drei ARK-Fonds zu: ARKK, ARKW und ARKF summierten ihre Zukäufe auf rund 18,2 Millionen US-Dollar, wobei jede einzelne Position rund 0,2 Prozent des jeweiligen Fondsvolumens ausmachte. Bei SpaceX fiel die Aufstockung noch breiter angelegt aus: ARKK, ARKQ, ARKW und ARKX kauften zusammen für rund 21,2 Millionen US-Dollar zu, ebenfalls mit einem Anteil von jeweils rund 0,2 Prozent am Fondsvolumen. Dass beide Zukäufe nahezu deckungsgleiche Gewichtsanteile über mehrere Fonds hinweg zeigen, spricht für eine koordinierte Entscheidung des ARK-Investmentteams und nicht für eine Einzelfondsposition.

SpaceX-Aktie kämpft mit operativem Gegenwind

Der Zukauf bei SpaceX fällt in eine Phase operativer Rückschläge. Nach Angaben von Firmenchef Elon Musk musste ein Test der Starship-Rakete verschoben werden, weil mehrere Triebwerke nicht zündeten und ausgetauscht werden müssen. Auch ein für Montag angesetzter Start einer Falcon-9-Rakete wurde abgesagt, Rakete und Nutzlast blieben nach Unternehmensangaben aber unberührt. Greg Pendy vom Analysehaus Clear Street Research ordnet Starship gegenüber MarketWatch als zentralen Treiber sowohl für das Konnektivitäts- als auch für das KI-Geschäft von SpaceX ein, Verzögerungen beim Programm bremsten entsprechend die gesamte Wachstumsgeschichte.

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Entsprechend geriet die SpaceX-Aktie in den vergangenen Tagen in einen regelrechten Abwärtsstrudel. Sieben Tage in Folge hat das Papier rote Vorzeichen ausgewiesen und hat erst am gestrigen Montag ein neues Rekordtief bei 119,68 US-Dollar markiert. Gerade dieser Negativlauf könnte ein Grund sein, warum Cathie Wood zugreift. In der Vergangenheit hat ARK Invest häufig antizyklisch gekauft.

Meta liefert die Gegengeschichte

Bei Meta sprechen operative Argumente für den Zukauf. Das neue KI-Modell Muse Spark 1.1, das nach Unternehmensangaben erstmals nahezu Spitzenwerte bei agentischen Programmieraufgaben liefert, kommt am Markt gut an. Zudem verhandelt der Konzern laut einem Bericht der New York Times, auf den sich MarketWatch beruft, über ein Geschäft zur Vermietung von Rechenleistung an das KI-Labor Anthropic im Volumen von bis zu 10 Milliarden US-Dollar und könnte damit selbst zum Anbieter von Cloud-Kapazitäten werden. Für SpaceX kommt hinzu, dass ausgerechnet Anthropic dort laut MarketWatch bereits Rechenleistung im Wert von potenziell mehreren zehn Milliarden US-Dollar bis Mai 2029 gebucht hat, ein Auftrag, der die beiden ARK-Positionen über das gemeinsame Thema Recheninfrastruktur miteinander verknüpft.

So reagieren die Aktien von Meta und SpaceX

Die Papiere beider Unternehmen wiesen am Montag rote Vorzeichen aus. Am Dienstag reagierten die Aktien uneinheitlich auf die Zukäufe von Cathie Woods ARK Invest: Die Meta-Aktie verlor im NASDAQ-Handel 0,32 Prozent auf 643,81 US-Dollar, während die SpaceX-Aktie Rückenwind bekam und um 3,08 Prozent auf 123,54 US-Dollar zulegte.

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Benedict Kurschat, Bettina Schneider, Thomas Zoller, Claudia Stephan, Redaktion finanzen.net

Dieser Text dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schließt jegliche Regressansprüche aus.

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Bildquellen: Cindy Ord/Getty Images for Bloomberg Businessweek, rafapress / Shutterstock.com

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