Atom-U-Boote

Rolls-Royce-Aktie von Milliardendeal mit britischer Regierung angetrieben


Rolls-Royce-Aktie von Milliardendeal mit britischer Regierung angetrieben

Die britische Regierung hat einen Deal über Atom-U-Boot-Reaktoren im Wert von neun Milliarden Pfund (etwa 10,67 Milliarden Euro) mit dem Triebwerkhersteller Rolls Royce geschlossen.

Dem Verteidigungsministerium in London zufolge umfasst der auf acht Jahre angelegte Vertrag die Entwicklung, die Herstellung und Instandhaltung für Nuklearreaktoren, um die Atom-U-Boote des Landes anzutreiben.

Werbung

Zudem sollen dadurch 4.000 Arbeitsplätze in Großbritannien abgesichert sowie mehr als 1.000 neue geschaffen werden. Gleichzeitig fördere der Deal die Sicherheit und die Wirtschaft des Landes.

Die Rolls-Royce-Aktie bewegt sich im Handel in London 0,20 Prozent höher bei 6,12 Pfund.

Atomare Abschreckung als ultimative Absicherung

Die Vereinbarung zeige, dass Verteidigung als Antrieb für das Wachstum eingesetzt werden könne, sagte Verteidigungsminister John Healey der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge. Sie sei auch ein Bekenntnis zum atomaren Abschreckungspotenzial des Landes "als unsere ultimative Absicherung in einer gefährlicheren Welt".

Werbung

Großbritannien betreibt eine Flotte von vier U-Booten, die sowohl mit einem Atomantrieb ausgestattet sind als auch Atomwaffen an Bord tragen. Eines dieser U-Boote patrouilliert ständig in den Weltmeeren, um einen atomaren Angriff auf Großbritannien beantworten zu können.

/cmy/DP/zb

LONDON/DERBY (dpa-AFX)

Bildquellen: Jordan Tan / Shutterstock.com

Werbung