Auftragsbestand der deutschen Industrie sinkt im Juli
Von Andreas Plecko
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Auftragsbestand der deutschen Industrie ist im Juli gesunken. Verglichen mit dem Vormonat reduzierte er sich um 1,0 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lag der Auftragsbestand kalenderbereinigt 3,9 Prozent niedriger.
Der Rückgang des Auftragsbestands im Vormonatsvergleich kam insbesondere durch die negative Entwicklung der Auftragsbestände in der Automobilindustrie zustande. Diese sanken im Juli saison- und kalenderbereinigt im Vergleich zum Vormonat um 2,1 Prozent.
Rückgänge im Maschinenbau (minus 0,7 Prozent) und in der Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (minus 2,2 Prozent) beeinflussten das Gesamtergebnis ebenfalls negativ.
Die offenen Aufträge aus dem Inland reduzierten sich im Juli gegenüber dem Vormonat um 0,8 Prozent, der Bestand an Aufträgen aus dem Ausland fiel um 1,0 Prozent.
Bei den Herstellern von Investitionsgütern ging der Auftragsbestand um 0,8 Prozent zurück. Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern sank der Auftragsbestand um 0,9 Prozent und bei den Herstellern von Konsumgütern um 3,1 Prozent.
Im Juli blieb die Reichweite des Auftragsbestands mit 7,2 Monaten im Vergleich zum Juni 2023 unverändert. Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern blieb sie ebenfalls unverändert bei 3,8 Monaten. Bei den Herstellern von Investitionsgütern fiel die Reichweite auf 9,9 (zuvor: 10,1) Monate) und bei den Herstellern von Konsumgütern auf 3,4 (3,5) Monate.
Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com
DJG/apo/kla
(END) Dow Jones Newswires
September 19, 2023 02:10 ET (06:10 GMT)