Auftragsbestand der deutschen Industrie sinkt im März


Von Andreas Plecko

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Auftragsbestand der deutschen Industrie ist im März gesunken. Verglichen mit dem Vormonat reduzierte sich der Auftragsbestand um 1,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lag der Auftragsbestand kalenderbereinigt 1,2 Prozent niedriger.

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Betrachtet man den durchschnittlichen Auftragsbestand im gesamten ersten Quartal 2023, so sank dieser gegenüber dem vierten Quartal 2022 um 1,0 Prozent.

Der Rückgang des Auftragsbestands im Vormonatsvergleich kam insbesondere durch die Entwicklung der Auftragsbestände im Bereich der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen zustande. Diese sanken im März kalender- und saisonbereinigt im Vergleich zum Vormonat um 2,5 Prozent.

Die offenen Aufträge aus dem Inland sanken im März gegenüber Februar um 1,2 Prozent, der Bestand an Aufträgen aus dem Ausland um 1,4 Prozent.

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Im März sank die Reichweite des Auftragsbestands auf 7,4 (Februar: 7,5) Monate. Bei den Herstellern von Investitionsgütern fiel die Reichweite auf 10,5 (10,7) Monate, bei den Herstellern von Vorleistungsgütern blieb die Reichweite unverändert bei 3,8 Monaten und bei den Herstellern von Konsumgütern stieg die Reichweite leicht auf 3,6 (3,5) Monate.