Ausverkauf in Asien

Nikkei, KOSPI & Co. tiefrot: Ölpreisanstieg und neue Eskalation im Iran-Krieg schicken asiatische Börsen abwärts


Nikkei, KOSPI & Co. tiefrot: Ölpreisanstieg und neue Eskalation im Iran-Krieg schicken asiatische Börsen abwärts

Die asiatischen Aktienmärkte werden am Montag von mehreren Faktoren belastet und geben auf breiter Front teils massiv nach.

In Japan sackte der Nikkei 225 am Montag letztlich um 3,85 Prozent auf 64.024,60 Punkte ab. In Hongkong sank der Hang Seng schlussendlich um 1,22 Prozent auf 24.657,06 Zähler, im chinesischen Festland der Shanghai Composite um 1,70 Prozent auf 3.959,34 Einheiten. Der technologielastige KOSPI in Seoul knickte daneben schließlich um 8,29 Prozent auf 7.484,41 Punkte ein.

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Neue Angriffe im Iran-Krieg und Zinssorgen vermiesen die Stimmung

Händler nennen Zinsängste, steigende Ölpreise und die Eskalation im Nahostkrieg als Belastungsfaktoren. Die unerwartet starken US-Arbeitsmarktdaten vom Freitag verstärken die Spekulationen in den USA auf Zinserhöhungen.

Dazu flammt die militärische Auseinandersetzung zwischen dem Iran und Israel wieder auf. Beide Seiten überzogen sich mit Angriffen aus der Luft. Ein Appell von US-Präsident Donald Trump an den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu, nicht auf die iranischen Raketenangriffe zu reagieren, blieb ungehört. Das dämpft Hoffnungen auf ein Friedensabkommen, in der Folge ziehen die Ölpreise deutlich an.

Abverkauf bei Tech-Aktien

Verkauft werden mit den Zinserhöhungssorgen unter anderem Technologiewerte aus dem Halbleiterbereich, wozu aber auch Gewinnmitnahmen nach der fulminanten Rally beitragen. Besonders betroffen sind davon die Börsen in Südkorea, Japan und Taiwan. In Südkorea wurde der Handel wegen massiver Verluste teils unterbrochen. Der südkoreanische Leitindex hat in diesem Jahr dank des KI-Booms allerdings auch weltweit bislang am besten abgeschnitten.

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Konjunkturdaten werden ignoriert

Die Revision der japanischen BIP-Daten spielt am Markt keine Rolle. Für den Zeitraum Januar bis März wurde die reale Steigerung um 0,5 Prozent bestätigt, die annualisierte Rate wurde allerdings etwas nach unten genommen.

Carolin Ludwig, Alexandra Hesse, Redaktion finanzen.net mit Material von Dow Jones Newswires

Bildquellen: Immersion Imagery / Shutterstock.com, Andresr / Shutterstock.com

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