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Aktien von Orsted und Siemens Energy wieder höher: Analyst sieht Hürden für Orsted-Kapitalerhöhung


Aktien von Orsted und Siemens Energy wieder höher: Analyst sieht Hürden für Orsted-Kapitalerhöhung

Die Orsted-Aktie kann sich am Dienstag wieder etwas von ihrem Rekordtief entfernen, auf das sie zu Wochenbeginn infolge des verhängten Baustopps in den USA gefallen war.

• Orsted-Aktie erholt sich nach Kurssturz etwas - auch Siemens Energy-Aktie wieder fester
• Analyst sieht mögliche weitere Probleme auf Orsted zukommen
• Kursziel des Analysten sieht kein Aufwärtspotenzial

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Die Aktie von Orsted zeigt sich am Dienstag an der dänischen Börse letztlich 5,75 Prozent fester bei 189,40 DKK. Damit kann sie einen Teil der Verluste wieder wettmachen, die sie zu Wochenbeginn erlitten hatte. So war die Orsted-Aktie am Montag infolge eines von der US-Regierung verfügten totalen Baustopps für das bereits weit fortgeschrittene Windkraftprojekt "Revolution Wind" vor der Küste von Rhode Island zeitweise auf ein Rekordtief von 173,40 DKK abgesackt. Aus dem Montagshandel war das Papier dann bei 179,10 DKK immer noch um 16,35 Prozent tiefer gegangen.

Auch andere Windanlagenbauer wurden zum Wochenauftakt in Mitleidenschaft gezogen, konnten sich am Dienstag aber ebenfalls teilweise wieder etwas erholen. So gewannen Siemens Energy-Aktien via XETRA letztlich 2,33 Prozent auf 93,82 Euro hinzu. Papiere von Vestas drehten unterdessen in Kopenhagen am Nachmittag ins Minus und zeigten sich schlussendlich um 0,45 Prozent leichter bei 132,25 DKK.

Analyst sieht für Kapitalerhöhung von Orsted schwierige Ausgangslage

Ebenfalls am Montag kündigte Orsted an, trotz des Baustopps an dem Plan für eine milliardenschweren Kapitalerhöhung festzuhalten. Man habe dafür weiterhin die Unterstützung des dänischen Staates als Mehrheitsaktionär, so das Unternehmen. Orsted will 60 Milliarden DKK aufnehmen, um eine Finanzierungsklücke zu schließen, die nach dem abgeblasenen Teilverkauf des US-Windparkprojektes "Sunrise" entstanden war. Laut einem Analysten ist die Ausgangslage dafür nun aber alles andere als gut.

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Den Dänen würden durch den Stopp des Offshore-Projekts "Revolution Wind" neue Abschreibungen drohen und die Ausgangslage vor der anstehenden Kapitalerhöhung um 60 Milliarden Kronen sei schwierig, schrieb Jefferies-Analyst Ahmed Farman laut "dpa-AFX" in einer aktuellen Studie. Nun sei entscheidend, ob noch ein Deal mit der US-Regierung zum Weiterbau erzielt werden könne, so wie es beim Projekt "Empire Wind" der Fall gewesen sei.

Der Analyst selbst scheint daher nun erst einmal abzuwarten: Er beließ sein Kursziel für die Orsted-Aktie weiterhin bei 190 DKK und die Einstufung auf "Hold". Damit wäre der Anteilsschein nach dem gestrigen Kurssturz nun in etwa fair bewertet.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: oleschwander / Shutterstock.com

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