Blackwell-Auftrag

Corvex-Aktie schießt um 50 Prozent nach oben: NVIDIA-Blackwell-Deal beflügelt


Corvex-Aktie schießt um 50 Prozent nach oben: NVIDIA-Blackwell-Deal beflügelt

Ein Nachtrag zu einem bestehenden Kundenvertrag rund um NVIDIA-Blackwell-GPUs schickt die Corvex-Aktie am Dienstag kräftig nach oben.

  • Corvex meldet einen erweiterten Liefervertrag für NVIDIA-Blackwell-GPUs
  • Corvex-Aktie springt zweistellig hoch
  • Neue Blackwell-Kapazität stand laut Corvex nach nur zwei Wochen bereit
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Corvex-Aktie hebt ab

Ein bislang ungenanntes KI-Unternehmen bestellt bei Corvex mehr Rechenleistung, und die Börse reagiert mit einem der größten Tagessprünge in der kurzen Geschichte der Aktie: Im NASDAQ-Handel springt der Kurs zeitweise um 42,52 Prozent auf 15,34 US-Dollar nach oben.

Ausbau statt Neugeschäft

Wie Corvex am Dienstag mitteilte, unterzeichnete das Unternehmen einen mehrjährigen Vertrag zur Lieferung von Clustern aus NVIDIA-Blackwell-GPUs, verbunden über NVIDIA-Quantum-2-InfiniBand-Netzwerktechnik, an ein weiterhin nicht genanntes KI-Unternehmen. Der Auftrag erweitert eine bestehende Kundenbeziehung und umfasst zusätzlich dedizierten Hochgeschwindigkeitsspeicher sowie CPUs. Corvex lieferte den ersten Teil des Clusters bereits im ersten Quartal 2026 aus, die restliche Kapazität folgte im zweiten und dritten Quartal. Finanziert wird die Erweiterung über Fremdkapital, eine Vorauszahlung des Kunden und vorhandene Liquidität, eine zusätzliche Aktienausgabe war laut Unternehmen nicht nötig.

Zwei Wochen statt mehrerer Quartale

Den Ausschlag für die Kursreaktion dürfte weniger der Auftrag selbst als das Tempo der Umsetzung geben. Corvex rüstete die neue, flüssigkeitsgekühlte NVIDIA-HGX-B200-Kapazität innerhalb einer bereits bestehenden, luftgekühlten Anlage nach und nahm sie nach eigenen Angaben rund zwei Wochen nach Anlieferung der Ausrüstung in Betrieb, ohne Neubau oder Standortwechsel. Vergleichbare Umrüstungen auf Flüssigkühlung dauern laut Unternehmen sonst mehrere Quartale. "Es ist eine technische Meisterleistung, innerhalb von etwa zwei Wochen eine flüssigkeitsgekühlte Blackwell-Anlage in einer luftgekühlten Anlage in Betrieb zu nehmen.", sagte Seth Demsey, Co-Gründer und Co-Chef von Corvex in der Pressemitteilung.

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Vom Wearable-Start-up zum KI-Infrastrukturanbieter

Corvex ist erst seit März 2026 unter diesem Namen an der Börse notiert: Aus der Fusion des früheren Wearable-Herstellers Movano mit der gleichnamigen KI-Cloud-Firma ging das heutige Unternehmen hervor, das weiter unter dem Kürzel MOVE gehandelt wird und sich auf GPU-beschleunigte Infrastruktur für KI-Workloads spezialisiert hat. Der Umsatz aus dem neuen Vertrag wird laut Unternehmen bereits über das laufende Jahr verteilt vereinnahmt, die volle Umsatzwirkung soll ab der Mitte des laufenden Quartals greifen.

Martina Köhler, Evelyn Schmal, Redaktion finanzen.net

Dieser Text dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schließt jegliche Regressansprüche aus.

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Bildquellen: Den Rise / Shutterstock.com, Deemerwha studio / Shutterstock.com

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