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GE HealthCare-Aktie zieht zweistellig an: Rekordorders und hoher Auftragsbestand beflügeln Anleger


GE HealthCare-Aktie zieht zweistellig an: Rekordorders und hoher Auftragsbestand beflügeln Anleger

Nach der Zahlenvorlage zum zweiten Quartal springt die GE HealthCare-Aktie deutlich an, doch nicht jede Sparte liefert gute Nachrichten.

  • GE HealthCare steigert den Umsatz im zweiten Quartal um 5,7 Prozent
  • Die Aktie zieht kräftig an
  • Der Auftragsbestand steigt auf ein Rekordhoch von 23,9 Milliarden US-Dollar
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Die Aktie von GE HealthCare zieht im Handel an der NASDAQ zeitweise um 10,67 Prozent auf 70,95 US-Dollar an, nachdem der Medizintechnikkonzern seine Geschäftszahlen zum zweiten Quartal vorgelegt hat. Wie das Unternehmen mitteilt, wuchs der Umsatz im abgelaufenen Quartal um 5,7 Prozent auf 5,3 Milliarden US-Dollar, während der Auftragseingang organisch sogar um 11,1 Prozent zulegte und damit einen Rekordwert erreichte.

GE HealthCare-Aktie: Rekordorders treiben Auftragsbestand

Laut Pressemitteilung stieg der Auftragsbestand zum Ende des Quartals auf 23,9 Milliarden US-Dollar, das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz kletterte auf 1,15. Der Nettogewinn legte gegenüber dem Vorjahresquartal von 486 auf 561 Millionen US-Dollar zu, die Nettomarge verbesserte sich um 90 Basispunkte auf 10,6 Prozent. Das bereinigte Ergebnis je Aktie wuchs um 6,6 Prozent auf 1,13 US-Dollar, während der unbereinigte Gewinn je Aktie mit 1,24 US-Dollar ein Plus von 16,5 Prozent auswies. Konzernchef Peter Arduini ordnet das Quartal so ein: Man habe in jedem Segment ein Auftragswachstum verzeichnet und damit eine starke operative Umsetzung demonstriert.

Pharmadiagnostik wächst, Patientenversorgung bremst

Das Wachstum verteilt sich allerdings sehr ungleich auf die drei Sparten. Die neu gebildete "Advanced-Imaging-Solutions"-Sparte, in der GE HealthCare sein Bildgebungs- und Visualisierungsgeschäft gebündelt hat, steigerte den Umsatz um 7,9 Prozent auf 3,77 Milliarden US-Dollar, das Segmentergebnis wuchs um 15,4 Prozent. Noch deutlicher fiel das Plus in der Pharmadiagnostik aus: Der Umsatz kletterte um 15,6 Prozent auf 843 Millionen US-Dollar, das Segmentergebnis um 16,9 Prozent auf 250 Millionen US-Dollar bei einer Marge von 29,6 Prozent. Die Sparte "Patient Care Solutions" bleibt dagegen die Problemzone im Konzern: Der Umsatz brach um 13,3 Prozent auf 675 Millionen US-Dollar ein, das Segment rutschte mit einem Ergebnis von minus 26 Millionen US-Dollar tief in die roten Zahlen.

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Ausblick bestätigt, Kapitalrückgaben laufen weiter

Für das Gesamtjahr 2026 bestätigt GE HealthCare seine bisherige Prognose. Das Management rechnet weiterhin mit einem organischen Umsatzwachstum von 3,0 bis 4,0 Prozent sowie einer bereinigten EBIT-Marge zwischen 15,4 und 15,7 Prozent. Beim bereinigten Ergebnis je Aktie peilt der Konzern eine Spanne von 4,80 bis 5,00 US-Dollar an, das entspräche einem Plus von 4,6 bis 9,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der freie Cashflow soll sich auf etwa 1,6 Milliarden US-Dollar belaufen.

Parallel dazu kaufte GE HealthCare im zweiten Quartal 3,3 Millionen eigene Aktien für 200 Millionen US-Dollar zurück, aus dem laufenden Rückkaufprogramm stehen noch 500 Millionen US-Dollar zur Verfügung. Die Quartalsdividende bleibt bei 0,035 US-Dollar je Aktie.

Im Blick behalten dürften Anleger vor allem die für den Nachmittag angesetzte Telefonkonferenz zum Quartalsbericht sowie die angekündigte strategische Prüfung der Sparte "Patient Care Solutions", deren Ausgang über die künftige Aufstellung des Konzerns mitentscheiden dürfte.

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Benedict Kurschat, Martina Köhler, Redaktion finanzen.net

Dieser Text dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schließt jegliche Regressansprüche aus.

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Bildquellen: PixelBiss / Shutterstock.com

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