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Evonik-Aktie verliert deutlich: RAG-Stiftung verkauft weiteren Evonik-Anteil


Evonik-Aktie verliert deutlich: RAG-Stiftung verkauft weiteren Evonik-Anteil

Die RAG-Stiftung hat ihren Anteil am Spezialchemie-Konzern Evonik unter 50 Prozent reduziert.

Es seien insgesamt 23,4 Millionen Papiere zu einem Preis von 19,99 Euro je Aktie platziert worden, teilte der größte Evonik-Aktionär am Donnerstag in Essen mit. Der Bruttoemissionserlös betrage rund 468 Millionen Euro. Die Stiftung hält nun noch einen Anteil von etwa 47 Prozent an dem Spezialchemie-Konzern. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg über den bevorstehenden Anteilsverkauf berichtet.

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Zudem habe die RAG-Stiftung vier Anleihen ausstehen, die in Evonik-Aktien umgetauscht werden können, teilte die Stiftung weiter mit.

Bei den beiden längstlaufenden Anleihen bis 2029 und 2030 ist es aus heutiger Sicht nicht unwahrscheinlich, dass diese ins Geld laufen könnten; eine Wandlung wäre für Anleger dann interessant. Nach Berechnungen der Stiftung könnten dies zu einem Abfluss von 17 bis 20 Prozent Evonik-Aktien führen.

Unter dieser Annahme, so die Stiftung, gebe es aus heutiger Sicht keinen Overhang an Evonik-Aktien mehr. "Allerdings kann es für die Stiftung auch wirtschaftlich sinnvoll sein, eine bestehende Wandelanleihe zurückzukaufen und eine neue aufzulegen."

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Mit der aktuellen Platzierung steigt unterdessen der Streubesitz von Evonik. Das ist mit Blick auf einen möglichen Aufstieg der Aktie in den Leitindex DAX bedeutsam. "Wir sind sicher, dass die Vergrößerung des Freefloat der Aktie sowohl für die Investoren als auch für Evonik eine gute Nachricht ist", sagte Tönjes.

Bis XETRA-Schluss sind die Papiere von Evonik um 2,27 Prozent auf 20,24 Euro abgesackt.

FRANKFURT Dow Jones/dpa-AFX

Bildquellen: Jonathan Weiss / Shutterstock.com

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