Boykotterklärung

Siemens-Aktie schwächer: Siemens weist Bericht über Israel-Boykott-Klausel in Vertrag mit türkischer Staatsbahn zurück


Siemens-Aktie schwächer: Siemens weist Bericht über Israel-Boykott-Klausel in Vertrag mit türkischer Staatsbahn zurück

Siemens hat einen Bericht des Südwestrundfunks (SWR) über eine Israel-Boykott-Klausel bei einem Vertrag mit der türkischen Staatsbahn dementiert.

Der Sender berichtete am Freitag, Siemens habe Hochgeschwindigkeitszüge an die Türkei trotz einer damit verbundenen Verpflichtungserklärung zum Israel-Boykott verkauft. Die Islamische Entwicklungsbank in Saudi-Arabien habe der Staatsbahn den Kauf der Züge finanziert und die strikte Einhaltung der Boykottvorgaben der Arabischen Liga und der Afrikanischen Union gefordert.

Werbung

Ein Siemens-Sprecher sagte: "Weder die Siemens AG noch Siemens Türkei haben 2018 im Zusammenhang mit der Vergabe von Hochgeschwindigkeitszügen eine Boykotterklärung unterschrieben." Es sei lediglich eine übliche Erklärung zur Herkunft der verbauten Teile abgegeben worden. Der Konzern sei seit rund 60 Jahren in Israel in verschiedenen Geschäftsbereichen aktiv und "dort tief verwurzelt".

Im Handel auf XETRA verliert die Siemens-Aktie am Montag zeitweise 1,43 Prozent auf 142,94 Euro.

/rol/DP/zb

MÜNCHEN (dpa-AFX)

Bildquellen: Joerg Koch/Getty Images, MICHELE TANTUSSI/AFP//Getty Images

Werbung

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.