Datenzugang

SAP-Aktie im Minus: Bundeskartellamt sieht von Missbrauchsverfahren ab


SAP-Aktie im Minus: Bundeskartellamt sieht von Missbrauchsverfahren ab

Das Bundeskartellamt wird kein Missbrauchsverfahren gegen SAP im Zusammenhang mit Vorwürfen über einen erschwerten Datenzugang einleiten.

Die Behörde sieht nach eigenen Angaben derzeit keine Anhaltspunkte für einen Missbrauch beim Datenzugang.

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"Unternehmen müssen ihre eigenen Daten grundsätzlich auch in Anwendungen anderer Anbieter nutzen können", sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt. "Gerade bei großen Softwareplattformen ist ein diskriminierungsfreier Datenzugang für funktionierenden Wettbewerb von erheblicher Bedeutung. Unsere Vorermittlungen haben jedoch ergeben, dass derzeit ausreichende Möglichkeiten für die Datenextraktion bestehen und bislang keine ausreichenden Hinweise auf kartellrechtsrelevante Behinderungspraktiken vorliegen."

Geprüft wurde, ob SAP Wettbewerbern den Zugang zu Daten, die viele Unternehmen auch in Anwendungen anderer Softwareanbieter nutzen möchten, technisch oder kommerziell erschwert und dadurch eigene Lösungen bevorzugt hat. Unter anderem hatte sich die Münchener Celonis SE beschwert.

Via XETRA verliert die SAP-Aktie zwischenzeitlich 2,1 Prozent auf 158,64 Dollar.

DOW JONES

Bildquellen: nitpicker / Shutterstock.com, SAP AG

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