Destatis revidiert Erzeugerpreise wegen Energiepreisbremse


FRANKFURT (Dow Jones)--Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte für die Monate Januar bis März revidiert. Die Revision war nach Angaben der Statistiker notwendig, weil die Energieversorger die Preise zunächst ohne Berücksichtigung der Preisbremse gemeldet hatten. Inzwischen liegen die angepassten Werte vor.

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Nach endgültigen Angaben von Destatis sanken die Erzeugerpreise im März um 1,4 (vorläufig: minus 2,6) Prozent gegenüber dem Vormonat. Im Februar hatte die Veränderungsrate bei minus 1,3 Prozent (vorläufig: minus 0,3 Prozent) und im Januar bei minus 2,1 (vorläufig: minus 1,2) Prozent gelegen.

Im Jahresvergleich waren die Erzeugerpreise im März um 6,7 (vorläufig: 7,5) Prozent höher. Im Februar hatte die Steigerung demnach 13,5 (vorläufig: 15,8 Prozent) betragen und im Januar 16,6 (vorläufig: 17,6) Prozent.

Den größten Einfluss auf die Veränderungsrate des Gesamtindex gegenüber dem Vorjahr hatte nach Angaben von Destatis im Januar und Februar noch die Preisentwicklung bei Energie, während im März die Preissteigerungen bei den Verbrauchsgütern, insbesondere bei Nahrungsmitteln, den größten Einfluss hatten. Für den Rückgang des Erzeugerpreisindex gegenüber dem Vormonat war von Januar bis März die Entwicklung der Energiepreise die Hauptursache.

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Während die Energiepreise im Januar ohne Berücksichtigung der Preisbremse im Durchschnitt 32,2 Prozent höher als im Vorjahresmonat waren, betrug der Anstieg mit Berücksichtigung der Preisbremse 29,0 Prozent. Im Februar waren die Energiepreise 20,7 (vorläufig: 27,6) Prozent höher, im März 4,2 (vorläufig: 6,8) Prozent.

Gegenüber dem jeweiligen Vormonat sanken die Energiepreise im Januar durchschnittlich um 7,9 (vorläufig: minus 5,6) Prozent, im Februar um 4,4 (vorläufig: minus 1,4) Prozent und im März um 4,7 (vorläufig: minus 7,6) Prozent.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/apo/hab

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May 15, 2023 04:39 ET (08:39 GMT)