Deutsche Exporte in Drittstaaten fallen im April kräftig
Von Andreas Plecko
FRANKFURT (Dow Jones)--Die deutschen Exporte in Staaten außerhalb der EU sind im April kräftig gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis eines Frühindikators mitteilte, gingen die Ausfuhren in sogenannte Drittstaaten gegenüber dem Vormonat saison- und kalenderbereinigt um 5,7 Prozent auf 56,5 Milliarden Euro zurück. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sanken die Exporte um 2,0 Prozent.
Nicht kalender- und saisonbereinigt wurden im April nach vorläufigen Ergebnissen Waren im Wert von 51,5 Milliarden Euro in Drittstaaten exportiert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sanken die Exporte um 5,2 Prozent. Mengenmäßig sanken die deutschen Exporte in die Drittstaaten um 10,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.
Wichtigster Handelspartner für die deutschen Exporteure waren auch im April die USA. Dorthin wurden Waren im Wert von 11,6 Milliarden Euro exportiert. Damit sanken die Exporte in die Vereinigten Staaten gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,2 Prozent.
In die Volksrepublik China wurden Waren im Wert von 7,5 Milliarden Euro exportiert, das waren 9,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Exporte nach Großbritannien nahmen im Vorjahresvergleich um 8,1 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro ab. Die deutschen Exporte in die Russische Föderation fielen um 13,6 Prozent auf 0,7 Milliarden Euro.
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May 22, 2023 02:07 ET (06:07 GMT)