Deutsche Exporte in Drittstaaten sinken im Oktober um 1,6 Prozent
Von Andreas Plecko
FRANKFURT (Dow Jones)--Die deutschen Ausfuhren in Staaten außerhalb der EU sind im Oktober gegenüber dem Vormonat kalender- und saisonbereinigt um 1,6 Prozent gefallen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, wurden im September kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 61,2 Milliarden Euro exportiert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lagen die Exporte um 15,3 Prozent höher.
Nicht kalender- und saisonbereinigt wurden im Oktober Waren im Wert von 60,2 Milliarden Euro in Drittstaaten exportiert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Exporte um 10,4 Prozent.
Wichtigster Handelspartner für die deutschen Exporteure waren auch im Oktober die Vereinigten Staaten. Dorthin wurden Waren im Wert von 13,9 Milliarden Euro exportiert. Damit stiegen die Exporte in die Vereinigten Staaten gegenüber dem Vorjahr um 28,1 Prozent.
In die Volksrepublik China wurden Waren im Wert von 8,6 Milliarden Euro exportiert, das waren 8,1 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Exporte in das Vereinigte Königreich stiegen im Vorjahresvergleich um 10,2 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro.
Die deutschen Exporte in die Russische Föderation sanken im Oktober im Jahresvergleich um 59,2 Prozent auf 1,0 Milliarden Euro. Im Oktober lag Russland damit auf Rang 12 der wichtigsten Bestimmungsländer für deutsche Exporte außerhalb der EU. Im Februar 2022, vor dem Angriff auf die Ukraine, hatte Russland noch Rang 5 belegt.
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November 21, 2022 02:19 ET (07:19 GMT)