Deutsche Exporte in Drittstaaten steigen im Januar leicht
Von Andreas Plecko
FRANKFURT (Dow Jones)--Die deutschen Exporte in Staaten außerhalb der EU sind im Januar leicht gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis eines Frühindikators mitteilte, wuchsen die Ausfuhren in sogenannte Drittstaaten gegenüber dem Vormonat saison- und kalenderbereinigt um 0,2 Prozent auf 57,3 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Exporte um 2,4 Prozent.
Nicht kalender- und saisonbereinigt wurden im Januar Waren im Wert von 53,8 Milliarden Euro in Drittstaaten exportiert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Exporte in dieser Berechnung um 6,6 Prozent. "Dieser wertmäßige Anstieg ist auch vor dem Hintergrund der stark gestiegenen Außenhandelspreise zu sehen", erklärte Destatis. Mengenmäßig sanken die deutschen Exporte in die Drittstaaten um 9,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.
Wichtigster Handelspartner für die deutschen Exporteure waren auch im Januar die Vereinigten Staaten. Dorthin wurden Waren im Wert von 12,0 Milliarden Euro exportiert. Damit stiegen die Exporte in die USA im Jahresvergleich um 20,8 Prozent. In die Volksrepublik China wurden Waren im Wert von 7,4 Milliarden Euro exportiert, das waren 7,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Exporte nach Großbritannien stiegen im Jahresvergleich um 8,9 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro.
Die deutschen Exporte in die Russische Föderation sanken infolge des Krieges in der Ukraine und der gegen Russland getroffenen Sanktionen im Januar gegenüber dem Vorjahr um 57,5 Prozent auf 0,9 Milliarden Euro.
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February 21, 2023 02:24 ET (07:24 GMT)