Deutscher Auftragseingang im Februar viel höher als erwartet


Von Hans Bentzien

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Auftragseingang der deutschen Industrie hat sich im Februar weitaus besser als erwartet entwickelt - vor allem aufgrund vieler Großaufträge. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, stiegen die gesamten Bestellungen gegenüber dem Vormonat um 4,8 Prozent und lagen um 5,7 (Januar: 12,0) Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats.

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Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten dagegen einen monatlichen Rückgang um 0,2 Prozent prognostiziert. Das für Januar vorläufig gemeldete Plus von 1,0 Prozent wurde auf 0,5 Prozent revidiert.

Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen ergab sich im Februar ein monatlicher Zuwachs von 1,2 Prozent. Die Inlandsaufträge stiegen um 5,6 (Januar: minus 5,4) Prozent und die Auslandsaufträge um 4,2 (plus 4,9) Prozent.

Dabei nahmen Auftragseingänge aus der Eurozone um 8,9 (minus 2,6) Prozent und die Aufträge aus dem restlichen Ausland um 1,4 (plus 10,0) Prozent.

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Der Auftragseingang für Investitionsgüter erhöhte sich um 7,3 (plus 7,2) Prozent, die für Vorleistungsgüter um 1,3 (minus 7,8) Prozent und die für Konsumgüter um 1,9 (minus 4,7) Prozent.