Einflussnahme

Lobbyismus in Brüssel: BYD will ACEA-Mitgliedschaft - Aktie dennoch leichter


Lobbyismus in Brüssel: BYD will ACEA-Mitgliedschaft - Aktie dennoch leichter

BYD will künftig Einfluss in Brüssel nehmen. Dazu hat der chinesische Elektroautohersteller nun einen Mitgliedsantrag für den Lobbyverband ACEA gestellt.

• BYD strebt ACEA-Mitgliedschaft an
• Gehör in Brüssel
• Widerstreben bei bisherigen Mitgliedern

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Tesla-Konkurrent BYD treibt seine Expansion in Europa voran. Dazu will er auch auf der politischen Bühne größeren Einfluss nahmen und hat nun einen historischen Vorstoß unternommen: Als erstes chinesisches Unternehmen will BYD der europäischen Automobillobby beitreten.

Mitgliedsantrag für EU-Lobby ACEA

Der weltweit größte Anbieter von Elektrofahrzeugen, dessen neues Werk in Ungarn kurz vor der Fertigstellung steht, hat die Mitgliedschaft im Europäischen Automobilherstellerverband ACEA beantragt. Dies bestätigte laut aktiencheck ein Sprecher des Verbandes.

Derzeit zählt der ACEA, der gegenüber den EU-Institutionen die Interessen der Automobilindustrie vertritt, 17 Mitglieder, die in Europa produzieren. Zwar sind darunter mit Ford, Toyota oder Honda auch nicht-europäische Autohersteller, ein chinesisches Unternehmen ist bisher aber nicht vertreten.

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Politisch heikel

Dies ist politisch eine sensible Entwicklung, schließlich hat die EU jüngst Zusatzzölle auf Elektroautos aus China beschlossen. Inmitten dieses Zollkonflikts will BYD nun also über den Verband Einfluss auf die Gesetzgebung in Brüssel nehmen.

So reagiert die BYD-Aktie

In Hongkong gab die BYD-Aktie bis Handelsende 1,34 Prozent auf 95,70 Yuan ab.

Thomas Zoller, Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Robert Way / Shutterstock.com, Philip Lange / Shutterstock.com

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