Entspannung voraus?

Aktien von BMW, Mercedes-Benz, VW und Porsche deutlich im Plus - Zoll-Deal schiebt auch EU-Aktien an


Aktien von BMW, Mercedes-Benz, VW und Porsche deutlich im Plus - Zoll-Deal schiebt auch EU-Aktien an

Europas Autowerte haben am Mittwoch besonders vom Hoffnungsschimmer durch den Zolldeal zwischen den USA und Japan profitiert.

Der Branchenindex Stoxx Europe 600 Automobiles & Parts war zwischenzeitlich auf den höchsten Stand seit Ende Mai geklettert. Damit hatte er in der europäischen Sektorübersicht die Nase vorn.

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Der Stratege Francois Duhen von CIC Market Solutions sagte, dass das Abkommen "weniger ungünstig ist als befürchtet". Die Hoffnungen auf ähnliche Vereinbarungen, insbesondere mit der Europäischen Union und Südkorea, seien wiederbelebt worden.

Im DAX gewannen die Autotitel schlussendlich deutlich hinzu. BMW legte via XETRA 4,16 Prozent auf 86,70 zu, während Porsche Automobil um 4,8 Prozent auf 35,83 Euro stiegen. Papiere von Mercedes-Benz gewannen 5,76 Prozent auf 53,94 Euro, Volkswagen verzeichneten einen Aufschlag von 6,16 Prozent auf 95,52 Euro und Porsche sprang um 6,72 Prozent auf 44,13 Euro an. An der Börse EURONEXT stiegen Stellantis um 8,96 auf 8,595 Euro und Renault um 2,69 Prozent auf 33,95 Euro.

Anleger hätten zuletzt bei einer großen Anzahl von Aktien europäischer Autowerte auf fallende Kurse gesetzt, ergänzte David Kruk, Leitender Händler beim Vermögensverwalter La Financiere de l?Echiquier. Insofern machten die deutlichen Kursgewinne in diesem Sektor Sinn, denn diese Investoren müssten nun ihre Positionen durch Käufe glattstellen, um Verluste zu begrenzen.

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Auch Papiere von Lkw-Herstellern zogen an. So kletterten Daimler Truck um fast 7 und TRATON um knapp 8 Prozent in die Höhe. Für die B-Aktien von Volvo AB ging es in Stockholm um gut 5 Prozent nach oben.

Den Analysten der Investmentbank Oddo zufolge spiegeln die deutlichen Kursgewinne dort "die Erleichterung über die Klarheit der Zölle und die verbesserte Wettbewerbsfähigkeit im Export" wider. Der Zollsatz von 15 Prozent würde allen Beteiligten die dringend benötigte Planbarkeit und Transparenz verschaffen.

/ag/mis

FRANKFURT/PARIS/MAILAND (dpa-AFX)

Bildquellen: tratong / Shutterstock.com, Vytautas Kielaitis / Shutterstock.com

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