EQS-News: Energiekontor AG: Energiekontor optimiert Windparks mit Smart Windfarm Controller
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EQS-News: Energiekontor AG
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Energiekontor optimiert Windparks mit Smart Windfarm Controller Bremen, 11. August 2026 – Die im General Standard gelistete Energiekontor AG ("Energiekontor"), einer der führenden deutschen Projektentwickler und Betreiber von Wind- und Solarparks, optimiert den Betrieb ihrer Windparks mithilfe des Smart Windfarm Controllers (SWFC). Gemeinsam mit der ventodyne GmbH, einer Ausgründung der Technischen Universität München, führt das Unternehmen das intelligente Steuerungssystem nach der erfolgreichen Anwendung in den konzerneigenen britischen Windparks Withernwick und Hyndburn künftig schrittweise in geeigneten Windparks ein. Ziel ist es, die Energieerträge und die Effizienz des konzerneigenen Windparkbetriebs kontinuierlich zu steigern sowie die Wettbewerbsfähigkeit künftiger Windparkprojekte weiter zu stärken. Der Smart Windfarm Controller vernetzt die einzelnen Windenergieanlagen eines Windparks zu einem intelligent gesteuerten Gesamtsystem. Statt jede Anlage unabhängig voneinander zu betreiben, koordiniert das System den Einsatz der Anlagen so, dass der Gesamtertrag des Windparks maximiert wird. Hierfür nutzt der SWFC den sogenannten Wake-Steering-Mechanismus. Dabei werden ausgewählte, im Wind stehende Anlagen gezielt leicht aus der Windrichtung gedreht. Auf diese Weise werden die von ihnen verursachten Nachlaufströmungen (Wakes) umgelenkt, sodass nachgelagerte Windenergieanlagen von besseren Windbedingungen profitieren und mehr Strom erzeugen können. Ein weiterer wesentlicher Anwendungsbereich des SWFC-Systems ist die Optimierung der Gondelausrichtung der Windenergieanlagen. Durch die Analyse von Betriebs- und Messdaten (SCADA-Daten)kann die Kalibrierung von Windfahnen überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Auf Basis sogenannter Toggle-Tests1 konnte in konzerneigenen Windparks gezeigt werden, dass sich der Ertrag einzelner Windenergieanlagen durch die Korrektur der Windfahne steigern lässt. Die kombinierte Anwendung des Wake-Steerings und der Optimierung der Gondelausrichtung führt zur Steigerung des Parkertrags von bis zu zwei Prozent. Dies kann die Wirtschaftlichkeit bestehender Windparks verbessern und gleichzeitig die Ertragsperspektiven künftiger Projekte stärken. Werbung
Nach der erfolgreichen Integration im konzerneigenen britischen Windpark Withernwick wurde das SWFC-System inzwischen auch im britischen Windpark Hyndburn vollständig implementiert. Dort wurden sämtliche zwölf Windenergieanlagen mit der erforderlichen Hardware ausgestattet. Die bisherigen Ergebnisse bestätigen das Potenzial der Technologie, die Energieerträge bestehender Windparks weiter zu steigern und den Anlagenbetrieb noch effizienter zu gestalten. Die technischen und organisatorischen Vorbereitungen für die Einführung in weiteren Projekten laufen bereits. Mit der schrittweisen Einführung des Systems in geeigneten Windparks erwartet Energiekontor neben operativen Verbesserungen auch positive Effekte auf die Wirtschaftlichkeit künftiger Projekte und die Wettbewerbsfähigkeit der Projektpipeline. Aktuell befindet sich der Smart Windfarm Controller in einem unabhängigen Prüf- und Validierungsprozess. Dabei werden sowohl die technische Auslegung des Systems als auch dessen Auswirkungen auf den Betrieb der Windenergieanlagen unter realen Bedingungen untersucht. In diesem Zusammenhang wurde vor wenigen Wochen eine Messkampagne im Windpark Withernwick erfolgreich abgeschlossen. Den Abschluss des Prozesses erwartet Energiekontor noch in diesem Jahr. Damit wird dem Unternehmen eine marktreife Lösung zur Verfügung stehen, die unter realen Bedingungen geprüft und validiert wurde. „Die kontinuierliche Optimierung unserer Windparks ist ein wesentlicher Bestandteil unserer langfristigen Unternehmensstrategie. Der Smart Windfarm Controller ermöglicht es uns, unsere Windparks mithilfe intelligenter Steuerung und moderner Datenanalysen noch effizienter zu betreiben und vorhandene Ertragspotenziale gezielt zu erschließen. Gerade bei Bestandsanlagen können bereits vergleichsweise kleine Optimierungen einen spürbaren Beitrag zur Steigerung der Energieerträge leisten. Deshalb werden wir die Technologie künftig schrittweise dort einsetzen, wo sie ihr Potenzial entfalten kann, und so die Wirtschaftlichkeit unserer Windparks sowie die Wettbewerbsfähigkeit künftiger Projekte weiter stärken", sagt Jonas Eismann, Mitglied der Geschäftsführung der Energiekontor AG und verantwortlich für den Bereich Betriebsführung. Werbung
1In Toggle-Tests wird die Korrektur durch den SWFC in kurzen Zeitintervallen aktiviert und deaktiviert. Hierdurch lässt sich in einer Validierungsmessung die tatsächliche Ertragssteigerung mit nur geringer Unsicherheit messen. Über die Energiekontor AG Eine solide Geschäftspolitik und viel Erfahrung in Sachen erneuerbare Energien: Dafür steht Energiekontor seit mehr als 35 Jahren. 1990 in Bremerhaven gegründet, zählt das Unternehmen zu den Pionieren der Branche und ist heute einer der führenden deutschen Projektentwickler. Das Kerngeschäft erstreckt sich von der Planung über den Bau bis hin zur Betriebsführung von Wind- und Solarparks im In- und Ausland. Darüber hinaus betreibt Energiekontor 40 Wind- und Solarparks mit einer Gesamtnennleistung von rund 455 Megawatt im eigenen Bestand. Auch wirtschaftlich nimmt Energiekontor eine Pionierrolle ein und möchte in allen Zielmärkten schnellstmöglich die ersten Wind- und Solarparks unabhängig von staatlichen Förderungen zu Marktpreisen realisieren. Neben dem Firmensitz in Bremen unterhält Energiekontor Büros in Bremerhaven, Hagen im Bremischen, Aachen, Augsburg, Berlin, Potsdam und Hildesheim. Außerdem ist das Unternehmen mit Niederlassungen in England, Schottland, Portugal, Frankreich und den Vereinigten Staaten vertreten. Die stolze Bilanz seit Firmengründung: Mehr als 170 realisierte Wind- und Solarparkprojekte mit einer Gesamtnennleistung von über 1,5 Gigawatt. Das entspricht einem Investitionsvolumen von rund 2,3 Mrd. Euro. Die im Geschäftsjahr 2025 erneut ausgebaute Projektpipeline (12,2 Gigawatt inkl. US-Projektrechten) zeigt die künftigen Wachstumspotenziale und den möglichen Beitrag, den Energiekontor zum Ausbau der erneuerbaren Energien leisten kann. Die Aktie der Energiekontor AG (WKN 531350/ISIN DE0005313506/General Standard) ist im SDAX der Deutschen Börse in Frankfurt notiert und kann an allen deutschen Börsenplätzen gehandelt werden. Kontakt Julia Pschribülla Kathrin Mateoschus E-Mail für Investor Relations-Angelegenheiten: ir@energiekontor.com Energiekontor AG Tel: +49 (0)421-3304-0
11.08.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. |
| Sprache: | Deutsch |
| Unternehmen: | Energiekontor AG |
| Mary-Somerville-Straße 5 | |
| 28359 Bremen | |
| Deutschland | |
| Telefon: | 04 21/33 04-126 |
| Fax: | 04 21/33 04-4 44 |
| E-Mail: | ir@energiekontor.de |
| Internet: | www.energiekontor.de |
| ISIN: | DE0005313506 |
| WKN: | 531350 |
| Indizes: | SDAX, |
| Börsen: | Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard); Freiverkehr in Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart, Tradegate BSX |
| LEI Code: | 529900MCVP6QF0PTPQ72 |
| EQS News ID: | 2380186 |
| Ende der Mitteilung | EQS News-Service |
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2380186 11.08.2026 CET/CEST
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