Erholungsversuch

Hypoport-Aktien gefragt: Aktienrückkäufe liefern Rückenwind


Hypoport-Aktien gefragt: Aktienrückkäufe liefern Rückenwind

Die Ankündigung von Aktienrückkäufen hat Hypoport am Mittwoch kräftig angetrieben.

Die Papiere des Finanzdienstleisters schnellten zuletzt auf XETRA 11,73 Prozent auf 116,20 Euro nach oben.

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Seit Jahresbeginn steht trotzdem noch ein Minus von fast einem Drittel zu Buche.

Hypoport hatte am Vorabend nach Börsenschluss Aktienrückkäufe im Wert von bis zu zehn Millionen Euro angekündigt. Das Programm soll bis Ende Januar abgeschlossen werden. Das Volumen entspreche auf Schlusskursbasis vom Montag rund 94.000 Aktien. Diese sollen unter anderem zur Bedienung von Programmen zur Mitarbeiterbeteiligung verwendet werden, hieß es vom Finanzdienstleister.

Ein Händler bezeichnete die Aktienrückkäufe als leicht positives Signal. Das Programm sei im Vergleich zur derzeitigen Marktkapitalisierung von Hypoport allerdings klein und entspreche nur etwas mehr als einem Prozent der ausstehenden Aktien. Ein anderer Börsianer bezeichnete die Kursreaktion daher als deutlich überzogen.

Analyst Simon Stippig vom Analysehaus Warburg Research bekräftigte dagegen speziell nach dem vorherigen Kursrutsch seine Kaufempfehlung für Hypoport. Obwohl der Finanzdienstleister noch keine konkrete Prognose für 2026 ausgegeben habe, sei nun ein guter Zeitpunkt, um sich die Papiere ins Depot zu holen.

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Laut Stippig dürfte der Anteil selbst gehaltender Aktien für Hypoport nach dem Rückkauf auf rund vier Prozent steigen. Addiert mit den Anteilen von Management und Mitarbeitern, zu denen auch der Großaktionär und Konzernchef Ronald Slabke zählt, ergebe sich sogar eine Summe von mehr als 43 Prozent. Das untermauere ein hohes Maß gemeinsamer Interessen und sei eindeutig positiv, ergänzte Stippig.

Bereits zu Beginn vergangener Woche hatte Hypoport endgültige Zahlen zum dritten Quartal vorgelegt und die schon Ende Oktober gekappte Umsatzprognose für 2025 bestätigt. Außerdem blickt der Finanzdienstleister mit Zuversicht aufs kommende Jahr und will bei den Erträgen sogar auf Rekordjagd gehen, nachdem er in den Vorjahren unter einem trägen Immobilienmarkt gelitten hatte. Den Abwärtstrend der Aktien konnte das bis zur Ankündigung der Aktienrückkäufe aber nicht stoppen.

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: T. Schneider / Shutterstock.com

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