EU-Energieeinfuhren im zweiten Quartal erneut gesunken


LUXEMBURG (Dow Jones)--Die Importe von Energieprodukten in die EU sind im zweiten Quartal 2023 das zweite Quartal in Folge gesunken. Wie die Statistikbehörde Eurostat mitteilte, fielen die EU-Importe im Vergleich zum gleichen Quartal 2022 wertmäßig um 39,4 Prozent und in Bezug auf die Nettomasse (Gewicht in Tonnen) um 11,3 Prozent. Diese Ergebnisse folgten auf Rückgänge von 26,5 Prozent bzw. 6,1 Prozent im ersten Quartal diesen Jahres.

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Gemessen an der Nettomasse ist der Anteil Russlands an den EU-Einfuhren von Erdöl und Erdgas seit dem zweiten Quartal 2022 kontinuierlich zurückgegangen. Die Erdölimporte aus Russland fielen von einem Monatsdurchschnitt von 8,7 Millionen Tonnen im zweiten Quartal 2022 auf 1,6 Millionen Tonnen im zweiten Quartal dieses Jahres (minus 82 Prozent), aber im Gegensatz dazu stiegen die Importe aus Drittstaaten (außer Russland) um 5,8 Millionen Tonnen, von 31,5 Millionen auf 37,3 Millionen Tonnen.

Der Anteil Russlands an den gesamten Erdölimporten der EU lag im zweiten Quartal 2023 bei 4,0 Prozent und damit deutlich unter dem Anteil von 21,6 Prozent, der im gleichen Quartal des Vorjahres verzeichnet wurde.

Die EU-Erdgaseinfuhren sind im zweiten Quartal 2023 gegenüber dem gleichen Quartal 2022 deutlich zurückgegangen (minus 17 Prozent in Bezug auf die Nettomasse). Die Erdgaseinfuhren aus Russland sanken von einem Monatsdurchschnitt von 5,1 Millionen Tonnen im zweiten Quartal 2022 auf 2,5 Millionen Tonnen im zweiten Quartal 2023.