EZB hält APP-Wertpapierbestände weitgehend konstant
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Zentralbanken des Eurosystems haben ihre Wertpapierbestände unter dem APP-Programm im August weitgehend konstant gehalten. Nach Angaben der Europäischen Zentralbank (EZB) sanken die APP-Bestände wegen Fälligkeiten um 0,655 (Vormonat: minus 1,737) Milliarden Euro.
Bei öffentlichen Anleihen ergab sich ein Zuwachs um 0,869 (minus 1,114) Milliarden Euro. Der Bestand an Unternehmensanleihen sank um 0,253 (minus 0,141) Milliarden Euro. Die Bestände an Covered Bonds verringerten sich um 0,787 (plus 0,217) Milliarden Euro, während die an ABS um 0,484 (minus 0,699) Milliarden Euro sanken.
Der Anteil deutscher Bundesanleihen an den gesamten im Rahmen des APP erworbenen Staatsanleihebeständen lag per Ende Juli bei 27,1 (27,0) Prozent, Frankreichs bei 21,7 (21,6) Prozent, Italiens bei 18,2 (18,3) Prozent und Spaniens bei 12,9 (12,9) Prozent. Die Anteile am eingezahlten EZB-Kapital, an denen sich die Staatsanleihekäufe orientieren, liegen bei 26,4 Prozent, 20,4 Prozent, 17,0 Prozent und 12,0 Prozent.
Es waren nicht genügend Staatsanleihen von allen Euro-Ländern vorhanden, was durch höhere Käufe in den großen Mitgliedstaaten ausgeglichen wurde. Außerdem wurden keine griechischen Staatsanleihen erworben. Zudem kauften die Zentralbanken Anleihen supranationaler Organisation in schwankenden Mengen. Ihr Anteil am Bestand öffentlicher Anleihen betrug 10,5 (10,5) Prozent.
Die PEPP-Bestände sanken um 2,813 (minus 0,722) Milliarden Euro, was das Ergebnis von Inkongruenzen bei Fälligkeiten und Wiederanlage war.