EZB: Ökonomen sehen Inflation 2024 bei 2,4% und kein BIP-Minus 2023
Von Hans Bentzien
FRANKFURT (Dow Jones)--Die regelmäßig von der Europäischen Zentralbank (EZB) befragten Professional Forecasters haben ihre Prognosen für die Inflation im Euroraum deutlich angehoben und rechnen aber nicht damit, dass die Wirtschaft 2023 im Jahresdurchschnitt schrumpfen wird. Laut dem aktuellen Survey of Professional Forecasters prognostizieren die Experten für 2022 einen Anstieg der Verbraucherpreise um 8,3 (bisher: 7,3) Prozent und für 2023 von 5,8 (3,6) Prozent. Für 2024 wird die Teuerungsrate bei 2,4 (2,1) Prozent erwartet. Langfristig sehen die Experten die Inflation bei 2,2 (2,2) Prozent.
Die Prognosen für die Verbraucherpreise ohne Energie, Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak lauten auf 4,0 (3,6) bzw 3,9 (2,9) bzw 2,6 (2,3) sowie langfristig 2,1 (2,2) Prozent.
Ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr haben die Professional Forecasters leicht angehoben. Für 2022 erwarten sie nun einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 3,0 (2,8) Prozent. Für 2023 und 2024 werden Wachstumsraten von 0,1 (1,5) und 1,6 (1,8) Prozent prognostiziert, die langfristige Wachstumsrate wurde mit 1,4 (1,5) Prozent angegeben.
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October 28, 2022 04:07 ET (08:07 GMT)