Fusionskontrollbehörde

RTL-Aktie fester: Sky-Deal rückt durch neue Zusagen an die EU näher


RTL-Aktie fester: Sky-Deal rückt durch neue Zusagen an die EU näher

RTL und Sky Deutschland haben der Europäischen Kommission Zusagen unterbreitet, um die Genehmigung ihrer geplanten Transaktion durch die EU-Fusionskontrollbehörde zu erlangen.

Ein Sprecher der Brüsseler Kommission erklärte am Montag, die Parteien hätten Abhilfemaßnahmen vorgelegt, und die Frist der Europäischen Union für den Abschluss ihrer ersten Untersuchung sei nun der 22. April.

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Die Bertelsmann-Tochter RTL Group hatte im Juni 2025 die Übernahme des Pay-TV- und Streaming-Anbieters Sky Deutschland vom US-Konzern Comcast vereinbart, um ihre Position in Deutschland durch die Erweiterung ihres Unterhaltungs- und Nachrichtenangebots um Sportrechte zu stärken. RTL erklärte sich bereit, bis zu 527 Millionen Euro für Sky Deutschland zu zahlen, wie die Unternehmen damals mitteilten. Vorgesehen war eine Vorauszahlung von 150 Millionen Euro und zusätzliche Zahlungen in Höhe von maximal 377 Millionen Euro, die an die Aktienperformance gekoppelt sind

Die RTL Group teilte mit, sie arbeite mit der Kommission zusammen und sei zuversichtlich, dass die Übernahme genehmigt und in der ersten Hälfte des Jahres 2026 abgeschlossen werde. Sky Deutschland reagierte nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme.

Die Transaktion kommt zu einer Zeit, in der Medienkonzerne versuchen, mit dem weltweiten Aufstieg von Streaming-Plattformen Schritt zu halten.

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Die Unternehmen hatten ihren Deal am 27. Februar bei der EU-Wettbewerbsbehörde angemeldet, was ein formelles Prüfungsverfahren in Gang setzte.

Die RTL-Aktie notiert via XETRA zeitweise 2,53 Prozent höher bei 36,50 Euro.

DJG/DJN/sha/thl

DOW JONES

Bildquellen: Eric Streichen

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