Gastgewerbe verbucht realen Umsatzrückgang im Juli
Von Andreas Plecko
WIESBADEN (Dow Jones)--Der reale Umsatz im deutschen Gastgewerbe ist im Juli gegenüber dem Vormonat um 1,5 Prozent gesunken. Nominal wurde jedoch ein Anstieg um 0,4 Prozent verzeichnet, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtete. Im Jahresvergleich lag der Umsatz real 10,2 Prozent und nominal 19,0 Prozent höher.
Gegenüber Juli 2019, dem Vergleichsmonat vor der Corona-Krise, lag der Gastgewerbeumsatz im Juli real 9,3 Prozent niedriger und nominal 4,3 Prozent höher. Die Differenz zwischen den nominalen und realen Ergebnissen spiegelt die hohen Preissteigerungen im Gastgewerbe wider (plus 7,9 Prozent zum Vorjahresmonat).
Die Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen verzeichneten im Juli gegenüber Juni ein reales Umsatzplus von 0,7 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Umsatz um 14,3 Prozent. Trotzdem lag der Umsatz noch um 5,8 Prozent unter dem Niveau vom Juli 2019.
In der Gastronomie war der Umsatz im Juli real um 0,6 Prozent niedriger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz um 7,7 Prozent, lag allerdings noch um 11,1 Prozent unter dem Niveau vom Juli 2019.