Geschäftspraktiken

Intesa Sanpaolo-Aktie tiefer: Kartellbehörde untersucht Hypotheken-Vertrieb


Intesa Sanpaolo-Aktie tiefer: Kartellbehörde untersucht Hypotheken-Vertrieb

Die italienische Bank Intesa Sanpaolo ist wegen ihres Hypothekengeschäfts ins Visier der Behörden geraten.

Die Kartellbehörde AGCM hat eine Untersuchung gestartet wegen Vorwürfen unfairer Geschäftspraktiken im Vertrieb von Hypotheken.

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Die Bank habe Kunden keine adäquaten Informationen für festverzinsliche und variabel verzinste Hypothekenprodukte vorgelegt, teilte die Behörde mit. Insbesondere habe Intesa Sanpaolo keine Orientierungshilfe gegeben für die Kalkulation der Zeit zwischen Auszahlung eines Kredites und der Fälligkeit der ersten Ratenzahlung, was die Laufzeit für die Rückzahlung verlängere und damit zu höheren Kosten führe.

Intesa Sanpaolo war für einen Kommentar unmittelbar nicht zu erreichen.

Die Aktien der Intesa Sanpaolo zeigen sich in Mailand zeitweise 3,04 Prozent tiefer bei 1,8572 Euro.

Von Giulia Petroni

MAILAND (Dow Jones)

Bildquellen: Cineberg / Shutterstock.com, Cineberg / Shutterstock.com

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