Großspeicherlösung

Megapack statt Erdgas-Anlage: Weiteres Großprojekt durch Tesla-Energiesparte umgesetzt


Megapack statt Erdgas-Anlage: Weiteres Großprojekt durch Tesla-Energiesparte umgesetzt

Im kalifornischen Oxnard hat die Energiesparte von Tesla das nächste Großprojekt abgeschlossen. Mithilfe der Großspeicher kann das Stromnetz stabilisiert werden.

• US-amerikanische Stadt entscheidet sich gegen die Errichtung einer Erdgas-Anlage
• Megapack-System sichert zuverlässige Stromversorgung
• Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen wird minimiert

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Entscheidung für Megapack-System

Als in Oxnard, der größten Stadt im Ventura County im US-Bundesstaat Kalifornien bekannt wurde, dass in Sichtweite der Küste eine neue Erdgas-Anlage errichtet werden sollte, regte sich Widerstand innerhalb der Bevölkerung, wie Tesla berichtet. Laut Tesla wäre die Errichtung einer Erdgas-Anlage mit weitgreifenden Umweltbelastungen, wie beispielsweise dem Ausstoß großer Mengen Kohlenstoffdioxids verbunden. Letztlich entschied sich die Gemeinde gegen eine Investition in eine Anlage auf Grundlage fossiler Brennstoffe und für die Errichtung eines Megapack-Systems von Tesla.

Großspeicher können Oxnard über mehrere Stunden mit Energie versorgen

Das System, welches aus 142 einzelnen Megapack-Einheiten besteht und eine Gesamtkapazität von 100 Megawattstunden (MWh) bietet, kann die privaten Haushalte und Unternehmen der Stadt Oxnard für vier Stunden mit Strom versorgen, so John Breckenridge, leitender Geschäftsführer des Systembesitzers Capital Dynamics. Das System soll, nach Angaben von Tesla, das Stromnetz unterstützen, wenn dieses temporär durch eine besonders hohe Nachfrage belastet wird, welche nicht allein und direkt durch Energie aus erneuerbaren Quellen bedient werden kann.

Temporäre Engpässe werden ausgeglichen

Mithilfe der von Tesla entwickelten Großspeicherlösung Megapack kann eine höhere Flexibilität bei der Sicherstellung der Stromversorgung erreicht werden, ohne kurzfristig auf zusätzliche Energie, gewonnen aus fossilen Brennstoffen, zurückgreifen zu müssen. In Phasen, in denen eine Überproduktion erneuerbarer Energien, beispielsweise durch Wind- und Solarkraft, möglich ist, können die Großspeicher der Megapack-Systeme mit der überschüssigen Energie gespeist werden. In Zeiträumen, in denen die Stromerzeugung den gegenwärtigen Bedarf temporär nicht vollständig decken kann, wird der zusätzliche Bedarf durch die in den Megapacks gespeicherten Kapazitäten ausgeglichen. Laut Unternehmensangaben ermöglicht die Großspeicherlösung auf diesem Weg eine durchgängige und zuverlässige Verfügbarkeit von Strom aus erneuerbaren Energien.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: hans.slegers / Shutterstock.com, gyn9037 / Shutterstock.com

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