DAX beendet Handel stabil -- US-Börsen schwächer -- Chipaktien mit Rekordquartal -- Lime-IPO geglückt -- Meta, Alcoa, ServiceNow, Bloom Energy, Novo Nordisk, Bayer, Samsung, SK hynix im Fokus


Yen: 40-Jahres-Tief. Rheinmetall mit Comeback. HOCHTIEF: Thiess-Vollerwerb mit "leicht positivem" Ergebniseffekt. Burry wettet gegen NVIDIA und Caterpillar. Smag plant nächsten Rüstungs-IPO. Goldpreis nähert sich dem Todeskreuz: Was das Chartsignal wirklich bedeutet. Nike enttäuscht beim Ausblick. EU setzt Zolldeal mit den USA um. BayWa-Sanierung wird zur Hängepartie. Siemens, Deutsche Telekom und BMW mit Aktienrückkäufen.


Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich am Mittwoch stabil.

Der DAX stieg etwas fester in den Handel ein und zeigte sich im Verlauf wenig verändert. Er beendete den Tag 0,18 Prozent stärker bei 25.040,28 Punkten.
Der TecDAX startete mit einem Plus - hier wurde das Plus im Handelsverlauf verteidigt. Er verabschiedete sich 1,17 Prozent höher bei 3.898,28 Zählern in den Feierabend.

Nach dem starken Dienstag tat sich beim DAX zur Wochenmitte wenig. Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran um ein Rahmenabkommen stocken, das bremst auch die Aktienmärkte. Dennoch zeigte sich der Leitindex recht stabil und pendelte um die Marke von 25.000 Punkten.

Seit Mitte Juni pendelt der DAX in einer Spanne von etwa 24.600 bis 25.200 Punkten auf und ab, ohne klaren Trend. "Der Markt bleibt in einer Phase, in der positive Impulse zwar kurzfristig stützen, aber noch nicht ausreichen, um eine neue Trendbewegung einzuleiten", schrieb Analyst Martin Utschneider vom Broker Robomarkets. Der DAX zeige sich weiterhin "lethargisch".

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Die europäischen Aktienmärkte zeigten sich zur Wochenmitte tiefer.

Der EURO STOXX 50 verzeichnete zum Start ein minimales Minus, auch im Verlauf blieb das Börsenbarometer in der Verlustzone. Sein Schlussstand: 6.292,42 Punkte (-0,56 Prozent).

Am Makroumfeld hat sich nichts geändert. Im Fokus stand die Veröffentlichung der europäischen Verbraucherpreise für Juni am Vormittag. Die Inflation in der Eurozone hat sich im Juni stärker als erwartet abgeschwächt. Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 2,8 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg nach einer ersten Schätzung mitteilte. Im Mai hatte die Inflationsrate bei 3,2 Prozent gelegen. Volkswirte hatten für Juni im Schnitt einen Rückgang der Rate auf 3,0 Prozent erwartet. Angesichts der zuletzt stark gefallenen Energiepreise hat die Lesung allerdings an Brisanz für die Börsen verloren. Daneben hat sich die Stimmung in den Industrieunternehmen der Eurozone im Juni nicht ganz so stark eingetrübt wie zunächst ermittelt. Der entsprechende Einkaufsmanagerindex fiel um lediglich 0,2 Punkte auf 51,4 Punkte, wie S&P Global am Mittwoch in London nach einer zweiten Schätzung mitteilte.

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An der Wall Street ging es schlussendlich abwärts.

Der Dow Jones Industrial konnte seine Gewinne nicht verteidigen und schloss 0,03 Prozent tiefer bei 52.305,24 Punkten.
Auch der Techwerteindex NASDAQ Composite verabschiedete sich schwächer und ging mit einem Abschlag von 0,66 Prozent bei 26.040,03 Punkten in den Feierabend.

An der Wall Street zeigte sich am Mittwoch nach zwei freundlichen Handelstagen eine Verschnaufpause. Im Fokus der Anleger standen mögliche Signale des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh zur künftigen Geldpolitik, der am Notenbankertreffen im portugiesischen Sintra teilnimmt. An den Finanzmärkten werden die Wetten auf eine US-Leitzinserhöhung - die Anleihen gegenüber Aktien attraktiver machen würde - für die Sitzung Ende Juli zunehmend größer. Die Mehrheit der Marktteilnehmer geht aber weiterhin davon aus, dass die Fed den Zins zunächst unverändert lässt.
Auch Justin Onuekwusi, Chef-Anlagestratege bei St. James's Place, geht nicht von einer strafferen Geldpolitik im Juli aus. "Im letzten Quartal sind die Ölpreise gefallen, was es für eine Zentralbank schwierig macht, auf die Bremse zu treten und in dieser Situation mit Zinserhöhungen zu beginnen", erklärte er seine Sichtweise. Mit Blick auf die September-Sitzung sind die Markterwartungen dagegen deutlich ausgeglichener zwischen einer Zinsanhebung und einem unveränderten oder gesenkten Zinssatz.

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An den Börsen in Fernost legten am Mittwoch mehrheitlich zu.

In Tokio stieg der Nikkei 225 um 0,59 Prozent auf 70.474,96 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland rückte daneben der Shanghai Composite um 0,44 Prozent auf 4.112,45 Zähler ins Plus vor.

Mit einem roten Vorzeichen hatte sich am Vortag der Hang Seng in Hongkong: Hier ging es schlussendlich um 0,63 Prozent abwärts auf 22.881,02 Einheiten. Am Mittwoch fand hier kein Handel statt.

An einigen Handelsplätzen stützten die starken Vorgaben der US-Börsen und heimische Konjunkturdaten, an anderen Börsen dominiert Vorsicht vor den US-Arbeitsmarktdaten am Donnerstag. In Tokio erhalten die Kurse Unterstützung von der ermutigenden Tankan-Umfrage der japanischen Zentralbank. Der Stimmungsindex der großen japanischen Industrieunternehmen ist überraschend gestiegen. Gesucht wurden Technologie- und Elektronikaktien, die ihren am Vortag gestiegenen US-Pendants nach oben folgten.

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