Nach Fed-Entscheid: Wall Street letztlich in Grün -- DAX letztlich etwas leichter -- eBay enttäuscht mit Ausblick -- Moderna mit tiefroten Zahlen -- Microsoft, Tesla, Peloton, QUALCOMM im Fokus
US-Gericht hebt Urteil gegen Bayer auf. NIO-Aktie haussiert nach Auslieferungszahlen. Shell verzeichnet überraschend Gewinnsprung. Novo Nordisk mit Umsatz- und Gewinnsprung. LVMH dementiert Bericht über möglichen Verkauf der Marke Marc Jacobs. RATIONAL mit leichtem Wachstum. BVB siegt 1:0 gegen Paris. ING Groep mit stabilem Gewinn.
Der DAX zeigte sich zum Börsenstart stabil und pendelte auch anschließend lange um die Nulllinie. Letztendlich ging er jedoch 0,20 Prozent tiefer bei 17.896,50 Zählern in den Feierabend. Der TecDAX eröffnete kaum bewegt, rutschte im Tagesverlauf jedoch in die Verlustzone. Zum Handelsschluss notierte er 0,94 Prozent tiefer bei 3.243,30 Punkten.
Anleger hatten am Donnerstag den jüngsten Zinsentscheid der US-Notenbank Fed am Vorabend im Hinterkopf. Hier wurde der Leitzins erneut unverändert belassen. Ein Marktteilnehmer kommentierte gegenüber Dow Jones Newswires: "Die US-Notenbank schließt eine Zinssenkung im Juni zumindest nicht aus". Fed-Chef Powell hielt sich mit Blick auf mögliche bevorstehende Zinssenkungen jedoch sehr bedeckt.
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Der EURO STOXX 50 gab zum Handelsstart bereits etwas ab und zeigte sich auch anschließend im Minus, wo er die Sitzung auch 0,62 Prozent leichter bei 4.890,61 Einheiten beendete.
Die US-Notenbank Fed entschied am Vorabend den Leitzins weiterhin unverändert zu lassen. Fed-Chef Jerome Powell deutete zudem an, dass baldige Zinssenkungen keineswegs gewiss seien. Weitere Zinserhöhungen halte er jedoch für eher unwahrscheinlich. Daneben belasteten Konjunkturdaten, die am Vormittag veröffentlicht wurden. So hat sich die Stimmung in der Eurozone eingetrübt. So fiel der Einkaufsmanagerindex von S&P Global (PMI) im Monatsvergleich um 0,4 Punkte auf 45,7 Zähler. Mittlerweile liegt die Kennzahl unter der Wachstumsgrenze von 50 Punkten, was darauf hindeutet, wie schwer die Industrie unter den Folgen des Ukraine-Kriegs leidet.
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Die Wall Street zeigte sich am Donnerstag mit Aufschlägen.
Der Dow Jones Index notierte zur Startglocke bereits höher und bewegte sich auch im weiteren Verlauf auf grünem Terrain. Er verabschiedete sich letztlich 0,85 Prozent fester bei 38.226,45 Punkten.
Der NASDAQ Composite ging ebenso stärker in den Handelstag und verzeichnete auch weiterhin Gewinne. Sein Schlussstand: 15.840,96 Zähler (+1,51 Prozent).
Zuletzt wurden die Hoffnungen auf Zinssenkungen mehrmals gedämpft, und es gab sogar Spekulationen über eine mögliche Zinserhöhung. Jedoch hat die verspätete Aussage von US-Notenbankchef Jerome Powell, dass eine Zinserhöhung unwahrscheinlich sei, für Auftrieb gesorgt. Anleger sind erleichtert darüber, dass die jüngste geldpolitische Sitzung der US-Notenbank keine deutlich aggressivere Haltung in Bezug auf Zinserhöhungen eingenommen hat.
Obwohl der Offenmarktausschuss der Fed in seiner Erklärung den "Mangel an weiteren Fortschritten" bei der Inflation in diesem Jahr anerkannt hat, hat Powell während seiner Pressekonferenz eine vorsichtig optimistische Haltung vermittelt, so die Analysten von Goldman Sachs laut Dow Jones. Die Großbank behält ihre Prognose bei und erwartet weiterhin zwei Zinssenkungen in diesem Jahr, im Juli und November.
Neben der allgemeinen Marktentwicklung standen außerdem zahlreiche Unternehmensergebnisse an.
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An den wichtigsten asiatischen Handelsplätzen ging es am Donnerstag in unterschiedliche Richtungen.
In Tokio verlor der Leitindex Nikkei 225 letztlich 0,1 Prozent auf 38.236,07 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland gab der Shanghai Composite zuletzt am Dienstag um 0,26 Prozent auf 3.104,82 Zähler nach. Hier wird feiertagsbedingt noch bis Ende der Woche nicht gehandelt. Der Hang Seng legte zum Handelsschluss in Hongkong um 2,5 Prozent auf 18.207,13 Einheiten zu.
Nachdem die US-Notenbank am Vorabend den Leitzins erneut nicht anfasste, zeigte sich die Wall Street zurückhaltend, sodass die Vorgaben von dort durchwachsen ausfielen. Fed-Chef Jerome Powell machte Andeutungen, dass er eine Zinssenkung in diesem Jahr für keine sichere Sache hält, eine Zinsanhebung sei aber eher wenig wahrscheinlich. Für die anhaltenden Zinssenkungsfantasien am Markt bedeutete dies einen Dämpfer.
Der deutsche Leitindex präsentierte sich am Donnerstag etwas schwächer.
An den europäischen Märkten ging es am Donnerstag leicht abwärts.
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