DAX schließt unter 25.000-Punkte-Marke -- US-Börsen grün -- ASML hebt Umsatzziel an -- PayPal erhält Übernahmeangebot -- Nebius, SpaceX, IBM, XPeng, Microsoft, BASF, Intel, NEL, Rheinmetall im Fokus


BYD: Neuer Supersportwagen Denza Z sorgt für Vorbestellboom. Pentair: Prognosesenkung und CFO-Abgang schocken Anleger. Tesla hat sechs Betriebsstörungen 2025 gemeldet. Experten sehen einen versteckten Gewinnhebel bei Siemens Energy. Barclays sieht riesiges Potenzial für SK hynix-Aktie. KI-Pionier OpenAI verliert im Markenstreit vor EU-Gericht. DeepSeek wohl vor Börsengang.


Der deutsche Aktienmarkt ringte zur Wochenmitte um die wichtige 25.000-Punkte-Marke.

Zunächst begann der Handelstag für den DAX mit spürbaren Abgaben - und auch bis in den Vormittag hinein verharrte der Leitindex weit in der Verlustzone. Im Anschluss konnte er die Verluste leicht eindämmen und übertrat dabei zeitweise wieder die hart umkämpfte Marke von 25.000 Punkten. Letztlich hielt diese Marke aber nicht, das Barometer geht 0,59 Prozent schwächer bei 24.999,53 Zählern aus dem Handel.
Der TecDAX eröffnete den Mittwochshandel nur knapp unter dem Vortagesschlusskurs, fand dann aber kein Halten und rutschte deutlich ab. Er beendete die Sitzung mit spürbaren Abgaben von 0,89 Prozent bei 3.813,13 Einheiten.

Der DAX hat am Dienstag zum vierten Mal hintereinander oberhalb der psychologisch bedeutsamen Schwelle von 25.000 Punkten geschlossen, bemerkte Analyst Thomas Altmann von QC Partners. "Damit verbuchen die Bullen einen Etappensieg im Kampf um diese wichtige Marke". Am Mittwoch jedoch gelingt dies nicht. Solange sich der Index jedoch rund um dieses Niveau bewege, bleibe die künftige Richtung offen.

Die im Tagesverlauf veröffentlichten US-Erzeugerpreise für den Monat Juni sind zwar nicht so stark gestiegen wie erwartet, gaben den Aktien jedoch auch keine Impulse mehr. Denn bereits tags zuvor zeigten die Verbraucherpreise die gleiche Richtung an und gaben der Börse etwas Schwung.

Auf Unternehmensseite rückten am Mittwoch unter anderem die Zahlenvorlagen von NEL ASA und ASML in den Fokus der Anleger.

Derweil bleibt die Situation im Nahen Osten angespannt. US-Präsident Trump hat seine Vorhaben zur Erhebung von Transportgebühren für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus aufgegeben, dem Iran allerdings mit Angriffen auf Kraftwerke und Brücken gedroht.

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Anleger an den europäischen Aktienmärkten hielten sich am Mittwoch zurück.

Der EURO STOXX 50 startete tiefer in den Handel und bewegte sich auch weiterhin knapp auf rotem Terrain. Dort verabschiedet er sich auch in den Feierabend. Sein Schlussstand: 6.266,50 Punkte (-0,22%).

Die Situation im Nahen Osten bleibt angespannt; US-Präsident Donald Trump hat wie erwartet seine Vorhaben zur Erhebung von Transportgebühren für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus aufgegeben. Ein Ende des Iran-Konflikts ist gleichwohl nicht in Sicht, denn die Forderungen beider Seiten klaffen zu weit auseinander. Zugleich nimmt mit Blick auf die US-Zwischenwahlen im November der Druck auf Trump zu, die Energiepreise niedrig zu halten. Nachdem die US-Verbraucherpreise besser als erwartet ausfielen, verlagerte sich die Aufmerksamkeit nun auf die Erzeugerpreise. Im Tagesverlauf treten mehrere Fed-Gouverneure auf, ehe am Abend das Beige Book veröffentlicht wird. Anleger erhoffen sich davon weitere Anhaltspunkte für den künftigen geldpolitischen Kurs der US-Notenbank.

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Die Wall Street präsentierte sich zur Wochenmitte gut behauptet.

Der Dow Jones Industrial ging mit einem Plus von 0,29 Prozent bei 52.658,52 Punkten in den Feierabend.
Für den Technologiewerteindex NASDAQ Composite ging es ebenfalls nach oben: Das Börsenbarometer schloss 0,62 Prozent höher bei 26.269,23 Punkten.

Die US-Börsen bewegten sich am Mittwoch weiterhin nahe ihrer Rekordhochs. Besonders die technologielastige NASDAQ hat ihre Gewinne vom Vortag etwas ausgebaut. Grund dafür waren starke Quartalszahlen und optimistische Prognosen des Chipausrüsters ASML, die auf anhaltend hohe Investitionen im KI-Bereich hindeuten.

Zusätzlich richtete sich der Blick der Anleger auf die geopolitische Lage im Nahen Osten, da die Ölpreise wieder anzogen. Hintergrund waren Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegenüber dem Iran, wonach im Falle ausbleibender Verhandlungsbereitschaft in der kommenden Woche zivile Infrastruktur wie Kraftwerke und Brücken zerstört werden könnten. Diese Aussage machte er gegenüber dem Sender Fox News.

Derweil trieb die Berichtssaison weiter ihr Unwesen: Unternehmensseitig hat mit Morgan Stanley eine weitere große US-Bank gute Zahlen zum zweiten Quartal vorgelegt. Außerdem hat Johnson&Johnson seine Geschäfszahlen offengelegt.

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Am Mittwoch präsentierten sich die Börsen in Fernost mehrheitlich stärker.

Der Nikkei 225 in Tokio gewann letztlich 1,49 Prozent auf 68.751,51 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite derweil 0,29 Prozent tiefer bei 3.955,58 Zählern.

Der Hang Seng legte 1,40 Prozent auf 24.681,10 Einheiten zu.

Der KOSPI schoss zur Wochenmitte um 6,24 Prozent auf 7.284,41 Punkte nach oben - allerdings war er am Montag auch um 9 Prozent eingebrochen.

Schwächer als prognostiziert ausgefallene Inflationsdaten hatten an der Wall Street die Spekulationen auf Zinserhöhungen gedämpft und für Kauflaune gesorgt. Zugleich kam der Aufwärtstrend bei den Ölpreisen vorerst zum Erliegen, nachdem US-Präsident Trump von seinem Vorhaben abrückte, künftig eine Art Schutzgeld für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu erheben. "Aufgrund hochproduktiver Gespräche mit der Führung im Nahen Osten habe ich beschlossen, die 20-prozentige Erstattungsgebühr durch Handels- und Investitionsabkommen zu ersetzen, die die verschiedenen Golfstaaten mit den Vereinigten Staaten abschließen werden," zitiert Dow Jones Newswires Trump.

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