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Lufthansa-Aktie leichter: Lufthansa sucht bis 2025 mehr als 2.000 neue Piloten - Israel und Libanon werden weiterhin nicht angeflogen


Lufthansa-Aktie leichter: Lufthansa sucht bis 2025 mehr als 2.000 neue Piloten - Israel und Libanon werden weiterhin nicht angeflogen

Die Lufthansa hat wegen des großen Bedarfs eine Kampagne zum Werben von Nachwuchskräften für das Cockpit gestartet.

Für die wachsende Flugzeugflotte ihrer Airlines brauche das Unternehmen bis Ende 2025 mehr als 2.000 neue Pilotinnen und Piloten, teilte die Lufthansa am Freitag mit. Die Kampagne richte sich an Berufsanfänger wie an bereits ausgebildete Piloten, die zur Lufthansa-Gruppe wechseln wollten. Die 24-monatige Ausbildung übernimmt die Flugschule der Lufthansa, die European Flight Academy. Sie kostet 110.000 Euro, welche die Flugschüler selbst aufbringen müssen. Eine Übernahmegarantie in den gut bezahlten Cockpit-Job bei den Lufthansa-Airlines gibt es nicht, doch die Absolventen würden priorisiert berücksichtigt.

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Ein Zeichen dafür, dass die Airlines derzeit Mühe hätten, genug Personal zu finden sei das nicht, sagte eine Sprecherin der Lufthansa. "Die Nachfrage ist groß, die nächsten der alle sechs bis acht Wochen startenden Kurse sind schon gut gefüllt."

Während der Corona-Pandemie hatte die Lufthansa über Abfindungen viele Stellen im Cockpit abgebaut - zu viele, wie sich bei der schnellen Erholung nach der Krise herausstellte. Auch das Ausscheiden vieler Flugzeugführer aus dem Arbeitsleben in den kommenden Jahren sorgt für wachsenden Personalbedarf.

Lufthansa fliegt weiterhin nicht nach Israel und in den Libanon

Die Lufthansa hat wegen der unsicheren Lage im Gaza-Krieg ihre Flüge nach Israel und in den Libanon für weitere Wochen abgesagt. Die regulären Linienverbindungen von und nach Tel Aviv bleiben für sämtliche Gesellschaften der Gruppe bis einschließlich 30. November ausgesetzt, wie das Unternehmen nach einer Sitzung des Krisenstabs am Freitag in Frankfurt mitteilte. Die libanesische Hauptstadt Beirut werde bis einschließlich 14. November nicht angeflogen. Man beobachte die Lage weiterhin intensiv und stehe im engen Kontakt mit den Behörden, hieß es.

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Lufthansa-Aktien verbilligen sich via XETRA zeitweise um 1,08 Prozent auf 6,71 Euro.

Frankfurt (Reuters / dpa-AFX)

Bildquellen: Thomas Lohnes/Getty Images

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