Amazon-Aktie tiefer: Amazon muss in Italien Millionenstrafe zahlen
Italiens Kartellbehörde hat gegen den US-Handelsriesen Amazon wegen unlauterer Geschäftspraktiken eine Geldstrafe von zehn Millionen Euro verhängt.
Die Autorità Garante della Concorrenza e del Mercato begründete dies am Mittwoch in Rom damit, dass auf der italienischen Website des Online-Konzerns bei vielen Produkten bei der Kauf-Option anstelle "einmalig" automatisch "regelmäßig" eingestellt sei. Dadurch werde die Wahlmöglichkeit der Verbraucher erheblich eingeschränkt.
Betroffen sind zwei Amazon-Töchter, Amazon Services Europe mit Sitz in Luxemburg und Amazon EU. Amazon kündigte an, gegen die Entscheidung der Kartellbehörde Berufung einzulegen. Die Höhe der Strafe dürfte dem US-Konzern nicht viel ausmachen: Allein im letzten Quartal des Vorjahres machte der Handelsriese einen Gewinn von mehr als zehn Milliarden Euro.
Im NASDAQ-Handel ging es für die Amazon-Aktie 1,64 Prozent abwärts auf 176,59 US-Dollar.
/cs/DP/mis
ROM (dpa-AFX)
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