Kartellstreit

Meta-Aktie mit Verlusten: Meta lenkt in britischem Kartellstreit in Großbritannien ein und verkauft Giphy


Meta-Aktie mit Verlusten: Meta lenkt in britischem Kartellstreit in Großbritannien ein und verkauft Giphy

Die Facebook-Muttergesellschaft Meta lenkt im Kartellstreit mit der britischen Aufsichtsbehörde CMA ein und stellt den GIF-Datenbank-Anbieter Giphy zum Verkauf.

"Wir sind unzufrieden mit der Entscheidung der CMA, aber akzeptieren die Entscheidung als letztes Wort in der Sache", erklärte das Unternehmen Meta Platforms am Dienstag. "Wir werden beim Giphy-Verkauf eng mit der CMA zusammenarbeiten."

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Die Aufsicht hatte den Kauf im November 2021 blockiert und das unter anderem mit Sorgen begründet, wonach Meta Wettbewerbern den Zugang zu den Giphy-Diensten verwehren oder beschränken könnte. Meta hatte sich gegen diese Entscheidung gewehrt. Im Juni hatte sich aber ein unabhängiges Schiedsgericht auf die Seite der CMA gestellt. Berichten zufolge hat Meta bei dem Giphy-Kauf im Mai 2020 rund 400 Millionen Dollar auf den Tisch gelegt.

Die CMA sieht in dem Zusammenschluss unter anderem die Gefahr, dass Meta es für Rivalen von Facebook und Instagram schwieriger machen könnte, die animierten Bilder von Giphy einzubinden. So könne der Konzern verlangen, dass Giphy-Kunden wie Tiktok, Twitter oder Snap für den Zugang zu den Gifs mehr Kundendaten mit ihm teilen. Giphy sei bis zur Übernahme auch ein Wettbewerber für den Facebook-Konzern im Online-Werbemarkt gewesen, betonte die CMA (Competition and Markets Authority). Der Zusammenschluss schwäche den Wettbewerb zwischen Online-Diensten in Großbritannien. Ein Verkauf sei der einzige Weg, die Bedenken auszuräumen.

Meta hatte Giphy im Mai 2020 bereits in den Fotodienst Instagram einverleibt. Der Kaufpreis soll mehr als 300 Millionen Dollar betragen haben.

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Die Meta-Aktie verlor an der NASDAQ-Börse 0,93 Prozent auf 132,80 US-Dollar.

London (Reuters) / dpa-AFX

Bildquellen: mundissima / Shutterstock.com, Valeriya Zankovych / Shutterstock.com

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