Kaufempfehlung

RWE-Aktie zieht an: Analyst sieht hohes Aufwärtspotenzial bei RWE - Auch weitere Vorsorger im Aufwind


RWE-Aktie zieht an: Analyst sieht hohes Aufwärtspotenzial bei RWE - Auch weitere Vorsorger im Aufwind

Die RWE-Aktie kann am Donnerstag von einer positiven Analystenstudie profitieren.

Die Aktien des Energiekonzerns RWE legten via XETRA letztlich um 2,04 Prozent auf 32,97 Euro zu und gehören damit zu den besten Werten im DAX. Die Schweizer Großbank UBS wünscht sich zwar mehr Klarheit zur Verwendung überschüssigen Kapitals sowie zum Verkauf von Vermögenswerten und strich RWE deshalb von einer Favoritenliste. Analyst Mark Freshney sieht mit einem Kursziel von 49 Euro aber ein fast 50-prozentiges Aufwärtspotenzial. Er rät weiter zum Kauf und ist für die gesamte europäische Branche positiv gestimmt.

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Versorger im Höhenflug - Unsichere Börsen, Zinsperspektiven

Das gegenwärtig unsichere Marktumfeld und die Aussicht auf Zinssenkungen durch die Notenbanken haben am Donnerstag dem europäischen Versorgersektor weiter Auftrieb gegeben. Er kletterte am Vormittag auf den höchsten Stand seit Anfang 2022 und gewann zeitweise als bester Sektor der Stoxx-600-Branchenübersicht 1,6 Prozent auf gut 406 Punkte. Seit dem Kursrutsch von Anfang August im Zuge der Verwerfungen am Gesamtmarkt geht es im Grunde nur nach oben, der Kursgewinn beläuft sich in dieser Zeit auf fast 10 Prozent.

Versorger haben einen hohen Kapitalbedarf, daher profitieren sie von sinkenden Zinsen in der Regel überdurchschnittlich. Weniger abhängig von Wirtschaftszyklen, gelten Versorger-Aktien zudem als defensive Werte, die von Anlegern in turbulenteren Marktphasen gerne bevorzugt werden. Auch teils überdurchschnittlich hohe Dividenden locken Anleger an.

Im DAX liegen neben RWE-Aktien auch Papiere von E.ON weit vorne: Die E.ON-Titel gewannen schlussendlich 1,27 Prozent auf 13,17 Euro. Europaweit waren die Titel des dänischen Windkraftkonzerns Orsted am stärksten gefragt und gewannen in Kopenhagen 3,17 Prozent auf 423,50 Dänische Kronen.

FRANKFURT/PARIS/KOPENHAGEN (dpa-AFX)

Bildquellen: rafapress / Shutterstock.com, Andre Laaks, RWE

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