Klebematerial im Blick

US-Behörde lässt Boeings Sauerstoff-Masken prüfen - Boeing-Aktie schwächelt


US-Behörde lässt Boeings Sauerstoff-Masken prüfen - Boeing-Aktie schwächelt

Die US-Luftfahrtbehörde lässt in gut 2600 Boeing-Flugzeugen die Sauerstoff-Masken überprüfen, weil sie wegen Problemen mit Klebematerial verrutschen können.

Der Fehler könne die Funktionsfähigkeit der Technik beeinträchtigen, warnte die Aufsichtsbehörde FAA (Federal Aviation Administration) in einer am Montag veröffentlichten Anordnung. Es habe mehrere Berichte gegeben, wonach sich die Einheiten mit Sauerstoffmasken verschoben hätten.

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Betroffen sind ältere und neue Varianten des Modells Boeing 737. Die FAA kann bisher nicht einschätzen, bei wie vielen Maschinen der Defekt auftritt und Nacharbeiten notwendig macht. Die Sauerstoff-Generatoren und Masken sind über den Sitzen angebracht.

Boeing steht unter besonders starkem Druck, die Sicherheitsaufsicht in der Produktion zu verbessern, seit Anfang des Jahres bei einer so gut wie neuen Maschine des Typs 737-9 Max mitten im Steigflug ein Rumpf-Fragment herausbracht. Verletzt wurde dabei niemand. Allerdings waren die Sitze neben dem Loch im Rumpf auch durch einen glücklichen Zufall leer geblieben.

Boeing schafft im Juni mehr Auslieferungen - Rückstand auf Airbus

Der US-Flugzeughersteller Boeing hat die Auslieferungen von Maschinen im Juni spürbar hochgefahren. So übergab der Konzern 44 Jets an die Kunden, wie er am Dienstag in Arlington (US-Bundesstaat Virginia) mitteilte. Davon waren 35 Mittelstreckenjets vom Typ 737. Im Mai waren es insgesamt nur 24 ausgelieferte Verkehrsflugzeuge gewesen. Mit den Auslieferungen im Juni kommt Boeing bis Ende des ersten Halbjahrs nun auf 175 Maschinen. Konkurrent Airbus brachte es auf 323 Jets.

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Unterdessen holte Boeing im Juni Bestellungen über 14 neue Verkehrsflugzeuge ein und musste zwei Stornierungen verbuchen. Wegen Bilanzierungsrichtlinien strich Boeing zudem 116 Orders aus den Auftragsbüchern.

Boeing-Papiere verlieren im NYSE-Handel zeitweise 1,01 Prozent auf 183,96 US-Dollar.

WASHINGTON (dpa-AFX)

Bildquellen: Maxene Huiyu / Shutterstock.com, Ken Wolter / Shutterstock.com

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