Kontrollgremium

Deutsche Bank-Aktie im Minus: Henkel-Chef Carsten Knobel soll in Deutsche-Bank-AR einziehen


Deutsche Bank-Aktie im Minus: Henkel-Chef Carsten Knobel soll in Deutsche-Bank-AR einziehen

Der Chef des Konsumgüterkonzerns Henkel, Carsten Knobel, soll Mitglied des Kontrollgremiums der Deutschen Bank werden.

Dort soll Henkel-Chef Knobel die freiwerdende Position von Frank Witter übernehmen, der sein Aufsichtsratsmandat aus persönlichen Gründen mit Ablauf der Hauptversammlung am 28. Mai niederlegt, wie der DAX-Konzern mitteilte. "Ich freue mich, dass Carsten Knobel für unseren Aufsichtsrat kandidiert. Als äußerst anerkannter Vertreter eines deutschen Industrie- und Konsumgüterunternehmens mit globaler Ausrichtung bringt er umfangreiche Erfahrung mit", sagte Aufsichtsratschef Alexander Wynaendts, der, wie bereits bekannt, für eine weitere Amtszeit von vier Jahren nominiert wurde und nach der Hauptversammlung erneut den Aufsichtsratsvorsitz übernehmen soll. Die Hauptversammlung der Deutschen Bank findet in diesem Jahr erstmals seit 2019 wieder als Präsenzveranstaltung statt.

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Deutsche Bank sinkt nach Erholung wieder- Citi sieht Branche positiv

Der europäische Bankenindex Stoxx Europe 600 Banks hat mit seiner Erholungsrally vom Mittwoch just an seinem Korrekturtrend seit Anfang Februar gestoppt. Am Donnerstag ging es nun wieder etwas abwärts. Das Minus seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar schwoll wieder an auf fast 4 Prozent. Mitte März waren es zwischenzeitlich bereits über 15 Prozent - geprägt von Konjunktursorgen bei hohen Ölpreisen.

Analyst Andrew Coombs von der Citigroup bleibt jedoch optimistisch für die Branche, die einige der wenigen sei, in der die Ergebnisprognosen noch anstiegen. Wesentlich dafür seien die Ertragsaussichten, aber in einigen Fällen auch bessere Kostenkontrolle. Die Favoriten von Coombs sind HSBC, NatWest und Société Générale.

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Aber auch die Aktien der Deutschen Bank sieht er mit "Neutral" nicht mehr so negativ und hob seine Verkaufsempfehlung auf. Die Papiere der Frankfurter konnten ihre Erholungsgewinne vom Mittwoch nicht mehr verteidigen. Ihr Minus seit Beginn des Iran-Kriegs beträgt damit noch gut 9 Prozent. Im XETRA-Handel notiert die Deutsche Bank-Aktie zeitweise 0,36 Prozent im Minus bei 27,40 Euro.

Auch die im Laufe des Kriegs geänderten Zinserwartungen sieht Analyst Coombs positiv. Inzwischen werde am Markt bereits mit zwei Leitzinserhöhungen der Europäischen Zentralbank in diesem Jahr gerechnet, was die Zinsergebnisse der Geldinstitute stütze. Einen weiteren positiven Beitrag könnte die Künstliche Intelligenz durch ihren Einfluss auf Kosten und Produktivität leisten.

DOW JONES/dpa-AFX

Bildquellen: Bocman1973 / Shutterstock.com, Cineberg / Shutterstock.com

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