Kostensenkung

ProSiebenSat.1-Aktie dennoch stärker: ProSiebenSat.1 baut rund 400 Vollzeitstellen ab


ProSiebenSat.1-Aktie dennoch stärker: ProSiebenSat.1 baut rund 400 Vollzeitstellen ab

Die ProSiebenSat.1 Media SE hat Details zu dem im März angekündigten Stellenabbau genannt.

Wie der MDAX-Konzern mitteilte, baut er rund 400 Vollzeitstellen ab. Mit der Senkung von Sach- und Personalkosten will das Unternehmen ab 2024 einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag einsparen.

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"Der Stellenabbau ist eine schwierige, jedoch unternehmerisch notwendige Entscheidung, damit ProSiebenSat.1 seine Ertragskraft steigern und wieder nachhaltig und gesund wachsen kann", sagte CEO Bert Habets laut Mitteilung. Der Vorstandschef hatte im Frühjahr seine Strategie vorgestellt, die das Entertainment-Geschäft wieder stärker in den Mittelpunkt rückt. Gleichzeitig kündigte er massive Einsparungen an, nannte jedoch seinerzeit keine Einzelheiten.

Der Stellenabbau soll durch ein Freiwilligenprogramm erfolgen, um betriebsbedingte Kündigungen "weitestgehend zu vermeiden", so ProSieben. Darauf habe man sich mit den Arbeitnehmervertretern geeinigt. Erste Effekte der reduzierten Sach- und Personalkosten sollen schon im vierten Quartal zu erkennen sein, sie belaufen sich für 2023 voraussichtlich auf einen niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag. Dies sei im Ausblick 2023 bereits berücksichtigt.

Auf XETRA liegt die ProSiebenSat.1-Aktie zeitweise mit 0,84 Prozent im Plus bei 8,43 Euro.

DJG/mgo/uxd

FRANKFURT (Dow Jones)

Bildquellen: Holger Rauner © ProSiebenSat.1 Media AG, Jan Pitman/Getty Images

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