Leasing-Streit

TUI-Aktie leichter: Nur Teilerfolg bei Rechtsstreit mit SmartLynx


TUI-Aktie leichter: Nur Teilerfolg bei Rechtsstreit mit SmartLynx

Ein Gericht in Großbritannien hat in einem Rechtsstreit zwischen dem Touristikkonzern TUI und dem Wet-Lease-Anbieter SmartLynx Airlines Malta ein womöglich wegweisendes Urteil gefällt.

• TUI streitet sich mit Wet-Lease-Anbieter SmartLynx
• Gericht in Großbritannien urteilt ausgewogen
• Komplexe finanzielle Beziehungen werden gerichtlich anerkannt

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Zwischen 2022 und 2024 mietete TUI fünf Flugzeuge samt Crews, Wartung und Versicherung - im Fachjargon ACMI (Aircraft, Crew, Maintenance and Insurance) genannt - von SmartLynx Airlines Malta. Solche Wet-Lease-Vereinbarungen sind in der Branche nicht ungewöhnlich, doch als TUI etliche finanzielle Forderungen stellte, während SmartLynx dagegen hielt, zeigte sich wie komplex solch eine Zusammenarbeit im Detail sein kann.

Britisches Gericht klärt ACMI-Streitfall

In seinem Urteil vom 6. August gab die King’s Bench Division des High Court, TUI in mehreren Punkten Recht, insbesondere bei den Kautionen und den Ausgleichsbeträgen für Blockstunden. Auf der anderen Seite wurden aber auch Gegenforderungen von SmartLynx anerkannt. Deshalb wurde die Vollstreckung des Urteils für bestimmte Aspekte ausgesetzt.

Wie das juristische Fachmagazin Solicitors Journal erläuterte, schafft dieses Urteil einen wichtigen Präzedenzfall für die Luftfahrtbranche. Da es die Wichtigkeit präziser vertraglicher Regelungen unterstreicht, könnte es Einfluss haben auf zukünftige Verhandlungen und Verträge beim Leasing von Flugzeugen.

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So reagiert die TUI-Aktie

Im XETRA-Handel verlor die TUI-Aktie letztlich 2,41 Prozent auf 7,63 Euro.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Tupungato / Shutterstock.com, TUI

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