Meme-Aktie im Fokus

Faraday Future-Aktie zündet Turbo: Anlegerflucht nach Jahresbilanz nur vorübergehend


Faraday Future-Aktie zündet Turbo: Anlegerflucht nach Jahresbilanz nur vorübergehend

Die Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2023 kamen bei Anlegern von Faraday Future gar nicht gut an.

Faraday Future informierte Anleger bereits am Dienstagabend über die wichtigsten Kennzahlen des Geschäftsjahres 2023. Das hatte jedoch einen Kurssturz am Mittwoch zur Folge, und auch nachbörslich wurden die Verluste nicht abgefedert.

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Faraday verbuchte in den vergangenen zwölf Monaten einen Umsatz von 800.000 US-Dollar und machte einen Verlust von 432 Millionen US-Dollar. Außerdem wurde die Produktionsprognose für das laufende Jahr gestrichen. Noch im November hatte Faraday angekündigt, im Jahr 2024 "vorbehaltlich der Verfügbarkeit des erforderlichen Kapitals" 1.000 Fahrzeuge produzieren zu wollen. Bislang hat Faraday elf Fahrzeuge ausgeliefert.

Erst-Quartalszahlen noch nicht vorgelegt

Die Vorlage der Bilanz für das erste Quartal steht noch aus, der Aktie droht das Delisting von der NASDAQ-Börse, wenn Faraday den Zeitraum der Meldepflicht nicht einhält.

So reagiert die Faraday-Aktie - Meme-Status vorbei?

Erst vor kurzem konnte die Faraday-Aktie an der NASDAQ deutliche Zuwächse verbuchen. Alleine im vergangenen Monat schlägt ein Plus von über 900 Prozent zu Buche. Hintergrund war das Wiederaufflammen der Rally von Meme-Aktien, welche schon 2021 unter anderem auch bei GameStop und AMC für massive - fundamental unbegründete - Kurssteigerungen sorgte.

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Im Mittwochshandel dann die kräftige Gegenbewegung: Die Faraday Future-Aktie brach an der NASDAQ um 62,03 Prozent auf 0,4442 US-Dollar ein. Im Handel am Donnerstag wendete sich das Blatt allerdings erneut, das Papier widersetzte sich dem Abwärtstrend und gewann letztendlich stolze 27,26 Prozent auf 0,5653 US-Dollar.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Faraday Future Instagram, Faraday Future

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