Bayer-Aktie freundlich: Anhörung zur Billigung des Glyphosat-Vergleichs verschoben
Die bislang für den 19. August geplante gerichtliche Anhörung zur endgültigen Genehmigung des milliardenschweren Sammelvergleichs im Rechtsstreit um die mutmaßlich krebserregende Wirkung des Unkrautvernichters Roundup von Bayer wird erneut verschoben.
Wie Bayer mitteilte, haben die US-Tochter Monsanto und die Anwälte der Klägerseite beim zuständigen Gericht in Missouri gemeinsam beantragt, die Anhörung auf den 10. September oder auf einen späteren Termin zu verlegen.
Durch die Verschiebung um circa drei Wochen hätten die Parteien und der Verwalter des Programms mehr Zeit, Widerrufsanträge zum Austritt (Opt-out) einzelner Kläger zu bearbeiten, die nach der Entscheidung des Supreme Court beim Verwalter eingegangen sind, so Bayer. Auch die Frage der Gültigkeit einiger Opt-outs könne so im Vorfeld geklärt werden.
Im Februar hatte sich Bayer mit den großen Klägerkanzleien auf einen Sammelvergleich über 7,25 Milliarden US-Dollar geeinigt, der von dem Gericht in St. Louis auch bereits vorläufig gebilligt wurde. Nun steht die endgültige Genehmigung noch aus, damit der Vergleich auch umgesetzt werden kann. Die Frist für einen Opt-out aus dieser Vereinbarung ist unterdessen abgelaufen.
Die Bayer-Aktie steigt am Donnerstag im XETRA-Handel zeitweise um 1,14 Prozent auf 49,78 Euro.
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