Millioneninvestition

Merck-Aktie verliert: Reagenzienherstellung in China soll erweitert werden


Merck-Aktie verliert: Reagenzienherstellung in China soll erweitert werden

Der Darmstädter DAX-Konzern Merck investiert rund 70 Millionen Euro in die Erweiterung der Produktionskapazitäten für hochreine Reagenzien an seinem Standort im chinesischen Nantong.

Dort sollen hochreine Reagenzien für die Qualitätskontrolle und Prüfung in der Biopharmabranche sowie für Industriesektoren wie die Lebensmittel- und Getränkeindustrie in großem Maßstab hergestellt und die jährliche Produktion um mehrere tausend Tonnen erhöht werden, wie Merck mitteilte. Der Konzern wird eine neue Produktionsstätte für Reagenzien bauen, die bis 2026 in Betrieb gehen soll.

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"Mit dem anhaltenden Wachstum der Life-Science- und Biopharma-Branchen in China hat der Bedarf an hochwertigen Produkten und einer resilienteren Lieferkette zugenommen", sagte Jean-Charles Wirth, Leiter der Geschäftseinheit Science & Lab Solutions des Unternehmensbereichs Life Science von Merck, laut der Mitteilung.

In Nantong, einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt im Jangtse-Delta, betreibt der Unternehmensbereich Life Science bereits eine Produktionsstätte für Zellkulturmedien, und der Unternehmensbereich Healthcare produziert dort hochwertige Arzneimittel, die in China auf der Liste unentbehrlicher Arzneimittel stehen.

Via XETRA verlieren die Merck-Papiere zeitweise 1,36 Prozent auf 148,45 Euro.

FRANKFURT (Dow Jones)

Bildquellen: Merck KGaA, Merck KGaA

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