Modernes Kampfpanzersystem

Rheinmetall- und Leonardo-Aktien drehen ins Minus: Leonardo will offenbar Panzerbündnis mit Rheinmetall


Rheinmetall- und Leonardo-Aktien drehen ins Minus: Leonardo will offenbar Panzerbündnis mit Rheinmetall

Der italienische Rüstungskonzern Leonardo peilt nach gescheiterten anderweitigen Verhandlungen laut einem Pressebericht nun ein Bündnis mit dem deutschen Rheinmetall-Konzern an.

Die Wahl für einen Partner rund um ein modernes Kampfpanzersystem für die italienischen Streitkräfte sei auf Rheinmetall gefallen, schrieb die "Börsen-Zeitung" (Donnerstag) unter Berufung auf eigene Informationen. Zuvor waren entsprechende Gespräche von Leonardo mit dem deutsch-französischen Panzerbauer KNDS (Krauss-Maffei-Wegmann/Nexter) gescheitert. Die Politik in Europa fordert immer wieder eine stärkere Zusammenarbeit der europäischen Partner in Rüstungsprojekten, zuletzt pochte auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) darauf.

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Leonardo ist ein Rüstungs-, Luft- und Raumfahrtkonzern mit Sitz in Rom. Die Italiener besitzen knapp 23 Prozent der Anteile am deutschen Rüstungselektroniker HENSOLDT, an dem auch der Bund mit gut einem Viertel beteiligt ist.

Nachdem es für die Titel im frühen Handel zunächst bergauf ging, drehten sie und geben letztlcih nach: Im XETRA-Handel verloren die Rheinmetall-Papiere schließlich 1,48 Prozent auf 506,00 Euro, während Leonardo-Papiere in Mailand um 2,19 Prozent einbüßten auf 22,36 Euro.

/men

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Tobias Arhelger / Shutterstock.com

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