Nach Angriff: Hapag-Lloyd meidet Fahrten durch Suezkanal
Nach dem Angriff auf einen Containerfrachter von Hapag-Lloyd im Roten Meer hat die Reederei vorerst Fahrten seiner Schiffe durch den Suezkanal gestoppt. Am Montag werde man erneut über die Lage entscheiden, sagte ein Sprecher der in Hamburg ansässigen Reederei am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.
Zuvor war der Frachter "Al Jasrah" in der Meerenge zwischen dem Jemen und Dschibuti beschossen worden. Es seien vor allem Container beschädigt worden, die Struktur des Schiffes sei nicht beeinträchtigt, sagte der Sprecher. Verletzte habe es nicht gegeben. Nach Medienberichten gab es einen Brand an Bord.
Der Frachter war den Angaben zufolge aus dem griechischen Piräus durch den Suezkanal gefahren und befand sich auf Kurs Richtung Singapur. Er konnte nach dem Angriff seine Fahrt fortsetzen.
HAMBURG (dpa-AFX)
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