Grünstrom-Deal

thyssenkrupp-Aktie trotz Nachhaltigkeits-Coup unter Druck


thyssenkrupp-Aktie trotz Nachhaltigkeits-Coup unter Druck

Windstrom von der Nordsee soll bei thyssenkrupp Steel in Duisburg die geplante Direktreduktionsanlage mit den elektrisch betriebenen Einschmelzern versorgen.

Der Stahlhersteller schloss jetzt mit RWE einen Liefervertrag über 10 Jahre mit einem Volumen von 110 GWh jährlich, wie der Ruhrkonzern mitteilte. Der Strom wird vom Offshore-Windpark Kaskasi, 35 Kilometer nördlich von Helgoland, erzeugt. Um die Anlage in Duisburg, die bis Ende 2026 fertiggestellt werden soll, vollständig mit Grünstrom zu versorgen, seien weitere Verträge mit Ökostromerzeugern notwendig, hieß es weiter.

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Erst kürzlich hatte thyssenkrupp auch eine Ausschreibung zur Wasserstoffversorgung der Direktreduktionsanlage gestartet. Ab 2028 soll dieser dort zum Einsatz kommen.

Die thyssenkrupp-Aktie schloss auf XETRA bei 4,58 Euro und verzeichnete damit einen Rückgang um 3,66 Prozent.

FRANKFURT (Dow Jones)

Bildquellen: thyssenkrupp AG, thyssenkrupp AG

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