Nahezu halbiert

Sartorius schüttet für 2023 weniger Dividende aus - Sartorius-Aktie freundlich


Sartorius schüttet für 2023 weniger Dividende aus - Sartorius-Aktie freundlich

Die Aktionäre von Sartorius müssen sich für 2023 mit weniger Dividende zufriedengeben.

Wie der Konzern mitteilte, hat der Aufsichtsrat dem Vorschlag des Vorstands zugestimmt, für das vergangene Jahr eine Dividende je Vorzugsaktie von 0,74 Euro und je Stammaktie von 0,73 Euro auszuschütten. Die Ausschüttungssumme beläuft sich damit auf 50,7 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte Sartorius 1,44 Euro je Vorzugsaktie und 1,43 Euro je Stammaktie gezahlt und damit 98,2 Millionen Euro ausgeschüttet.

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Die Hauptversammlung am 28. März muss dem Dividendenvorschlag noch zustimmen. Das Geld soll am 4. April ausgezahlt werden. Der Labor- und Pharmaausrüster hat im vergangenen Jahr weniger verdient und umgesetzt als im Vorjahr. Für 2024 hatte er bei seiner Zahlenpräsentation Ende Januar aber wieder profitables Wachstum in Aussicht gestellt.

Sartorius legen trotz Halbierung der Dividende zu

Die Vorzugsaktien von Sartorius haben am Freitagnachmittag ihre Verluste abgeschüttelt. Zuletzt legten sie um 1,6 Prozent auf 347,80 Euro zu und setzten sich damit unter die DAX-Spitzenwerte. Dabei hatte der Pharma- und Laborzulieferer zuvor noch mitgeteilt, dass er für 2023 je Vorzugsaktie nur 0,74 Euro Dividende und je Stammaktie 0,73 Euro ausschütten wolle. Das wäre in etwa nur halb so viel, wie im vergangenen Jahr gezahlt wurde.

Ein Händler verwies als Grund für das Kursplus der Aktie auf die an diesem Tag allgemein gute Stimmung rund um den Biotech-Bereich. Analyst Volker Stoll von der LBBW sagte, dass derzeit bei Sartorius das strategische Wachstum im Fokus stehe und nicht die Dividende. Das betonte auch ein Händler. "Die Dividendenrendite bei Sartorius ist verschwindend gering. Da spielt es kaum eine Rolle, ob irgendwas um die 1,50 oder 0,74 Euro je Anteilsschein ausgeschüttet werden. Wahrscheinlich steht die Kursbewegung momentan eher mit den Kapitalmaßnahmen vor zwei Tagen in Verbindung."

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Der Dax-Konzern hatte im Rahmen einer Privatplatzierung am Mittwoch eigene Aktien im Volumen von 200 Millionen Euro verkauft, um seine Verschuldung nach der Übernahme des Zell- und Gentherapiespezialisten Polyplus durch die Tochter Sartorius Stedim im vergangenen Jahr zu senken.

FRANKFURT (Dow Jones) / FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: T. Schneider / Shutterstock.com

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