Neue Flugzeuge fehlen

Ryanair-Aktie tiefer: Flüge im Winterflugplan gestrichen


Ryanair-Aktie tiefer: Flüge im Winterflugplan gestrichen

Die Fluggesellschaft Ryanair will eine Reihe von Flügen im Winterflugplan streichen.

Grund dafür seien Verzögerungen bei der Auslieferung neuer Boeing-Maschinen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. "Die Flugstreichungen treten Ende Oktober in Kraft und werden allen betroffenen Fluggästen in den kommenden Tagen per E-Mail mitgeteilt", schrieb Ryanair-Chef Michael O'Leary. Gästen werde je nach Wunsch eine Umbuchung oder eine Rückerstattung angeboten.

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Ryanair rechnet damit, dass in diesem Herbst nur 14 statt wie erhofft 27 neue Flugzeuge ausgeliefert werden. Deswegen sollen an einigen Flughäfen weniger Maschinen stationiert werden, etwa in Charleroi, Dublin, Porto, Köln und einigen italienischen Städten. Ryanair habe wegen Wartungsarbeiten an der Flotte in diesem Winter keine Ersatzflugzeuge, hieß es. Wie viele Flüge gestrichen werden, nannte das Unternehmen aus Irland zunächst nicht.

"Wir entschuldigen uns aufrichtig bei unseren Fluggästen für alle Unannehmlichkeiten, die durch die Lieferverzögerungen in diesem Winter entstehen", teilte O'Leary weiter mit. Ryanair arbeitete eng mit Boeing und seinem Zulieferer Spirit zusammen, um die Lieferverzögerungen zu minimieren. Ryanair plant für die Hauptreisezeit im Sommer mit insgesamt 57 neuen Boeing-Maschinen.

Die Ryanair-Aktie notiert in Dublin zeitweise 3,07 Prozent tiefer bei 15,45 Euro.

/kil/DP/men

DUBLIN (dpa-AFX)

Bildquellen: pio3 / Shutterstock.com, Rob Wilson / Shutterstock.com

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